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Reise

Wieder Bootsbrand in Halong-Bucht

Nach einem Ausflug durch die malerische Halong-Bucht im Norden Vietnams ist ein Boot mit mehr als einem Dutzend ausländischen Urlaubern an Bord komplett ausgebrannt. Alle Menschen an Bord konnten gerettet werden.

Die 14 Touristen konnten von einem anderen Boot noch rechtzeitig gerettet werden,  ebenso wie die sieben Mitglieder der Besatzung.  Das Feuer war am Dienstag gegen 6.30 Uhr morgens ausgebrochen, als das Schiff gerade von einer Zwei-Tages-Tour zurückkam. Die Brandursache war zunächst unklar. Nach einem Bericht der Zeitung "Tuoi Tre" sollen nun alle Touristenboote in der Halong-Bucht einer Sicherheitsprüfung unterzogen werden.

Die Halong-Bucht gehört zu den Highlights der meisten Vietnam-Rundreisen. Kreuzfahrten bei Nacht zwischen den aus dem Meer ragenden imposanten Kalkfelsen sind für Reisende ein unvergessliches Erlebnis. Die Bucht ist als Weltnaturerbe von der UNESCO ausgezeichnet und zieht jährlich rund 3 Millionen Touristen an.

Mit Ausflugsbooten gab es schon mehrfach Probleme. Im Mai vergangenen Jahres konnten sich 36 Urlauber nach einem Brand durch einen Sprung über Bord vor den Flammen retten. Beim Untergang eines anderen Bootes starben 2011 insgesamt zwölf Menschen. 

Bereits 2016 wurden Pläne bekannt, die Nachtfahrten zukünftig nicht mehr zu gestatten.

"Wir werden dort keine Übernachtungen mehr erlauben", hatte Pham Hong Ha, der Vorsitzende des Volkskomitees von Halong, gesagt. Die Maßnahme sei nötig, um die Sicherheit der Touristen zu gewährleisten. Das Verbot tritt "in Kürze" in Kraft, aber den genauen Termin nannte Pham nicht.

Wie die Zeitung "Thanh Nien" dazu berichtet hatte, sollen 202 Boote eine Lizenz zur Übernachtung in der Bucht haben.

isi/ks (dpa)