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Global Ideas

Wie Vogelbeobachter die Vielfalt der Arten in Kolumbien retten

Die meisten Vogelarten weltweit leben in Kolumbien, viele von ihnen sind bedroht. Eine Gruppe von Umweltschützern unternimmt alles, um sie zu retten. Dazu setzt sie auch auf die Hilfe von Vogelliebhabern aus aller Welt.

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Projektziel: den weltweit größten Artenreichtum bei Vögeln erhalten
Umsetzung: private Schutzgebiete, Aufforstung von ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen mit Nist- und Futterbäumen, Forschung, Aufklärung und Schulung der lokalen Bevölkerung
Projektgröße: bislang 34.000 Hektar in 25 privaten Schutzgebieten
Projektvolumen: setzt sich aus Spendengeldern, Einnahmen durch Öko-Tourismus ("bird watching") und Einsatz freiwilliger Helfer zusammen (65.000 Bäume gepflanzt)
Biodiversität: etwa 1300 Vogelarten leben allein in den Schutzgebieten von ProAves (insgesamt 1903 Vogelarten sind in Kolumbien bekannt)

Die Sierra Nevada de Santa Marta ist eine neblige Bergkette, von der aus man einen perfekten Blick auf die Karibikküste Nordkolumbiens hat. Die Nebelwälder hier sind unersetzbare Schatzkammern der Artenvielfalt. Viele der Pflanzen- und Tierarten gibt es nur hier. Unter den hunderten Vogelarten, die in den Wäldern leben, ist auch der lebhafte und vom Aussterben bedrohte Santa Marta Rotschwanzsittich. Die Naturschutzgruppe ProAves kämpft auch um diese Vogelart, indem sie viele Schutzmaßnahmen kombiniert: durch Aufforstung, Nistkastenbau oder die Einrichtung von Schutzgebieten. Die Umweltschützer setzen auch auf die vielen begeisterten Vogelbeobachter, die in die Region kommen, um die Vielfalt zu sehen.

Ein Film von Michael Altenhenne

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