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Aktuell Kultur

Wie Künstler Kathedralen sehen

Kirchenbauten sind Touristenmagneten. Allein den Kölner Dom besuchen täglich 20.000 Menschen. Welche Rolle berühmte Kirchen in der Kunst spielen, zeigt jetzt das Kölner Wallraf-Richartz-Museum.

Caspar David Friedrich hat sie verewigt, ebenso wie Auguste Rodin. Und auch Claude Monet und Pablo Picasso gehörten zu jenen Künstlern, die sich von der Größe und Symbolkraft berühmter Kathedralen zu eigenen Werken anregen ließen.

Auf welche Weise sich die Künstler den Monumenten genähert haben, ist jetzt in einer neuen Sonderausstellung des Kölner Wallraf-Richartz-Museums zu sehen. Gezeigt werden mehr als 180 Gemälde von Meistern der Romantik, des Impressionismus und der Moderne. Deutlich wird: Für die Künstler war die gotische Kathedrale nicht nur ein beeindruckendes architektonisches Motiv mit religiöser Komponente, sondern oft auch die Verkörperung eines Nationalsymbols.

Die Gemälde-Schau ist in deutsch-französischer Zusammenarbeit entstanden und steht unter der Schirmherrschaft der Außenminister beider Länder. In Köln zu sehen sind die Exponate aus internationalen Museen und Sammlungen bis zum 18. Januar.

gb/ chr (dpa/epd)