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Wie Griechenland die Eurozone erpresst

Weniger als zwei Prozent trägt Griechenland zum Bruttoinlandsprodukt der Eurozone bei - doch seit Monaten hält es die anderen Euroländer mit seiner Schuldenkrise in Schach. Wie kann es sein, dass ein kleines EU-Land allen anderen seine Bedingungen diktiert?

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Die Währungsgemeinschaft als Ganzes verliert an Glaubwürdigkeit, dabei ist sie selbst nicht ganz unschuldig an der Situation. In der Griechenlandkrise offenbaren sich die Konstruktionsfehler des Euro: eine gemeinsame Währung allein reicht nicht, wenn es keine gemeinsame Finanz- und Wirtschaftspolitik gibt. Die Euroländer waren dazu bisher nicht bereit. Doch Vorschläge dafür liegen auf dem Tisch: ein europäisches Finanzministerium, bessere Kontrollen, um die Verschuldung der Länder zu begrenzen und eine gemeinsame Steuerpolitik. Welche Lehren sollte die Eurozone aus der Griechenlandkrise ziehen? Was muss sich ändern, damit sich so ein Schuldendrama nicht wiederholt? Ein Bericht von Claudia Laszczak.