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Pressemitteilungen

WestLB: Hoher Ölpreis ist "lediglich Sand im Getriebe"

Chefvolkswirt Ulrich Hombrecher im Interview mit DW-TV


Der derzeit hohe Ölpreis ist nach Ansicht des Chefvolkswirts der West LB (Düsseldorf), Ulrich Hombrecher, "lediglich Sand im Getriebe, aber kein Felsbrocken, der das Getriebe zum Knirschen bringt". In einem Interview mit DW-TV sagte Hombrecher weiter, die Konjunkturprognosen müssten "deutlich geändert werden, wenn der Ölpreis nachhaltig über 45 US-Dollar hinaus steigen würde". Das sei nicht grundsätzlich auszuschließen. "Die Terroristen wissen das, wenn sie die westlichen Länder ökonomisch treffen wollen. Gezielte Anschläge auf arabische Ölanlagen könnten rasch passieren", so der Finanzexperte im deutschen Auslandsfernsehen.


In solchen Fällen könnte der Ölpreis sehr schnell auf 45 US-Dollar pro Barrel und höher steigen. Wenn man jedoch das aktuelle Ölpreisniveau in diesem Jahr fortschreibe, würde die Weltwirtschaft nach Berechnungen der WestLB lediglich um etwa einen Viertelprozentpunkt des Weltsozialprodukts belastet, in Deutschland wäre die Belastung noch geringer.

3. Juni 2004
113/04

  • Datum 03.06.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/58TN
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