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Alltagsdeutsch – Podcast

Westfälisch

Spökenkieker, Mettwurst und ein Herz auf der Landkarte: Westfalen hat einen ganz eigenen Charme. Seinen Einwohnern sagt man Sturheit nach, doch die weisen das beharrlich zurück.

Zugansage:
"Nächster Halt: Münster – heimliche Hauptstadt Westfalens."

Sprecherin:
Münster, Westfalen. ...Was mich da wohl erwartet? In Münster gibt es bestimmt nur Studenten, Millionen von Fahrrädern ... und ... natürlich Hannes – den Stockwestfalen schlechthin. Ob der wohl auch so hart wie Eichenholz ist? Immerhin soll der erste Westfale aus einer Eiche entstanden sein oder wie hat mir das Hannes in seiner letzten E-Mail geschrieben?

Sprecher:
... Gott und Sankt Peter gehen über die grüne, westfälische Landschaft. Da sagte Sankt Peter: "Schaff‘ Menschen in dieser Einsamkeit, Menschen!" Gott berührte eine hohe, knorrige und zähe Eiche und sagte: "Werde ein Mensch!" Plötzlich formten sich die Äste zu Armen, die Wurzeln zu Beinen und aus dem Blätterdach entstand der Kopf – der erste Westfale war geboren. Er erhob sich und sagte empört: "Was stößt er mich? Was tut er auf meinem Grund und Boden?"

Sprecherin:
Ja, ja. Typisch Westfalen! Aber Hannes ist bestimmt nicht so stur und dickköpfig. Und überhaupt: wer ist das nicht. Ich bin’s, und komme aus dem Rheinland – aus Bonn. Außerdem war Hannes in seinen E-Mails immer sehr nett. Aber ein bisschen komisch ist der schon. Ne westfälische Mettwurst als Erkennungszeichen hat er vorgeschlagen. So was habe ich ja noch nie gehört. Aber vielleicht is er ja dann auch so richtig zum Anbeißen. Na, ja. ...Und ich hoffe ich verstehe ihn. Westfälisches Platt soll ja gar nicht so einfach sein – genau wie der Westfale….Mmh, wo is denn meine Mettwurst? Mettwurst. Ah, da is sie ja. Hannes, Hannes. Hallo – bist du Hannes?

Sprecher:
Ach, dann musst du wohl die Nicole sein, was? Guden Tagg, wie wir hier in Münster sagen! Ja komm, gib erst mal deine Tasche her. ...Wie war denn die Reise…

Herr Schepper:
"Also, das Klischee ist ja eigentlich: der Westfale ist stur…"

Befragte Person:
"...und dass man erst einen Sack Salz mit denen gegessen haben muss, bevor man sich mit denen versteht. Aber das trifft nicht immer zu."

Herr Schepper:
"Westfäölske Dickköppe. Sagt man ja auch gern, ne?"

Befragte Person:
"Mit manchen muss man auch zwei Säcke Salz gegessen haben."

Herr Schepper:
"Der Westfale ist sehr zuverlässig, der macht nicht viele Worte, aber wenn er was sagt, dann kann man sich drauf verlassen."

Befragte Person:
"Wunderschöen is die Sprack, aber et küert, hier in Münster küert se nich mehr viel. Aber lange Gespräche, die kannkste nich mehr führe. Aber verstehn tu ick alles."

Rainer Schepper:
"Es ist doch wie Musik. Und wenn sie es wie als musikalische Erlebnis nehmen, werden sie auch bald etwas verstehen."

Herr Demming:
"Plattdüsk, dat segg, wo die Sacken sin un find die richtigen Wörder fü die Sacken, päck to, griew to. Plattdüsk, kommpt ut Hiärt und geit tot Hiärt. Dat wört i licks."

Sprecherin:
Was war'n das? Also, das habe ich jetzt beim besten Willen nicht verstanden. Was hat der denn gesagt, Hannes?

Sprecher:
Dat war doch noch einfach: Plattdeutsch, das findet die richtigen Worte für die Sachen, packt zu, greift zu, redet nicht drum herum. Plattdeutsch, das kommt aus dem Herzen und geht zum Herzen. –

Sprecherin:
Kannst du denn eigentlich auch noch sprechen?

Sprecher:
Mh, verstehen kann ich es zumindest noch, das urwestfälische Platt. Aber wart mal, ich kenn da jemanden, der kann uns beiden ein bisschen auf die Sprünge helfen. Der Professor Taubken, dat is'n Sprachwissenschaftler, der kennt sich mit unserer westfälischen Mundart super aus.

Herr Taubken:
"Man hört relativ wenig westfälisch. Am meisten noch im Münsterland, im westlichen Münsterland. Also je weiter man Richtung niederländische Staatsgrenze kommt, umso mehr wird dort Mundart gesprochen. Aber es wird natürlich auch in anderen Teilen Mundart gesprochen. Nur nicht mit Fremden."

Sprecherin:
Na toll, jetzt kann ich also meine ganzen westfälischen Sätze wegschmeißen, die ich vorher gelernt hab, oder?

Sprecher:
Ach wat, behalt die mal ruhig. Hier in Westfalen wird sowieso in jeder Region anders gesprochen.

Herr Taubken:
"Da sind also sehr viele kleinräumige Mundartgebiete. Wenn wir mal einen bisschen größeren Rahmen abstecken, das Münsterländische, das Westmünsterländische und dann das Ostwestfälische, das Südwestfälische. Aber in sich sind diese Regionen auch wieder sehr reich gegliedert. Und sehr unterschiedlich hinsichtlich der Aussprache, hinsichtlich des Formenschatzes. Hinsichtlich der Wörter, die man benutzt."

Sprecher:
Also, wenn sich hier also jemand mit jemandem unterhält der bloß 50 Kilometer weit entfernt wohnt, dann macht er das auf Hochdeutsch. Darum sprechen hier auch nicht mehr so viele Platt – vor allem von den jüngeren Leuten. Westfälisch ist für Fremde halt einfach kompliziert.

Sprecherin:
Das ist das Norddeutsche Platt für mich auch. Was ist denn am Westfälischen noch komplizierter?

Herr Taubken:
"Ich will mal ein ganz einfaches Beispiel bringen: Die so genannten A- und O-Laute. Es gibt also einen alten A-Laut, der verdumpft worden ist. Im Wort "Jau" und "Klaor" für "Ja" und "Das ist klar". Und es gibt einen jüngeren A-Laut, der erst später entstanden ist. Und diese beiden A-Laute werden zum Beispiel im Westfälischen unterschieden. Hier sagt man also: "der Hase" und "klagen", "Water" und so etwas. Und diese Laute, dieses altlange "A" und dieses tonlange "A" wie wir in der Wissenschaft sagen, die sind zum Beispiel im Norddeutschen alle zusammengefallen. Da sagt man "Klaor" und "Waoter" und "Jau".Da gibt es nur noch diesen verdumpften O-Laut"

Sprecher:
Und Westfalen-Experte Rainer Schepper weiß noch einen Grund.

Herr Schepper:
"Das Westfälische, das setzt sich wiederum vom übrigen Plattdeutschen (...) ab durch die so genannte Diphtongierung – das heißt die Doppelvokale. Die in Hamburg, Bremen und so weiter sagen Läben. Das versteht jeder Hochdeutsche oder auch in Mecklenburg. Und wir sagen Liäben. Die haben Regen und wir sagen Riegen. Und wenn das nun gehäuft kommt, dann erschwert das natürlich das Verstehen."

Befragte Personen:
"Ne, dat kann ich nicht. So, Platt… Da kommen so einzelne Sätze, aber dat ist nicht pur Platt, sage ich jetzt mal. Dat is nämlich noch extremer. Dat können se nich erwieschen, ne?"/ "Dat is nich einfach."/ "Nee, dat is nich einfach. Weil viele verstehn’s nich, ne."/ "Dat muss einer sein, der dat so versteht, ne?"

Sprecherin:
Mann, Mann, Hannes – warum sprechen denn so viele Westfalen ihre eigene Mundart nicht mehr? Bairisch oder Schwäbisch sind ja auch nicht einfach und die Leute, die sprechen's aber immer noch.

Sprecher:
Naja, also zunächst mal vergleichst du da Äpfel mit Birnen, wenn du Mundarten wie Bayrisch und Schwäbisch mit Westfälisch vergleichen willst. Die einen sind doch hochdeutsche Dialekte, die anderen aber niederdeutsche Dialekte.

Rainer Schepper:
"Es gibt also eine scharfe Abgrenzung zwischen Plattdeutsch und Hochdeutsch durch die so genannte Benrather Linie. Die verläuft also von Benrath bei Düsseldorf aus ostwärts. Südlich wird und wurde schon immer Hochdeutsch gesprochen und nördlich das Plattdeutsche."

Sprecher:
Tja, und wir Westfalen und die anderen Norddeutschen – wir haben Hochdeutsch erst erlernen müssen – meistens nach dem Buch. Deshalb sprechen wir hier auch ein besonders gutes Hochdeutsch. Leider zu Lasten unserer Mundart. Denn die kann man nicht einhochdeutschen wie in Süddeutschland.

Herr Taubken:
"Das Verhältnis der hochdeutschen Mundarten zur Hochsprache ist mal verglichen worden mit einer Stufenleiter. Es gibt so etwas wie eine dialektale Stufenleiter, an der man sich orientieren kann. Man spricht entweder eine Ortsmundart oder einen – dem Hochdeutschen angepassteren Dialekt. Auf dieser Leiter kann man sich so zu sagen bewegen. In Norddeutschland ist das nicht der Fall. Das System des Hochdeutschen ist zu unterschiedlich vom Niederdeutschen, als dass man dazwischen variieren kann. Da entscheidet sich in der Regel der Sprecher dafür, entweder das eine oder das andere Kommunikationssystem zu nehmen."

Herr Demming:
"Ja, also das ist eine Sache, die hat politische Gründe. Wir befinden uns ja hier in einem entsetzlichen Gebiet. Um es mal so frei herauszusagen."

Sprecherin:
Wie bitte? Was denn für ein entsetzliches Gebiet? Ich dachte, Hannes Demming kommt aus Westfalen. Ein Stockwestfale, der seine Heimat liebt.

Sprecher:
Na, so hat er das nicht gemeint. Hör mal genau zu!

Herr Demming:
"Nordrhein-Westfalen ist ja eine künstliche Bildung. Gucken sie sich mal die Gestalt Westfalens an – auf der Landkarte. Das ist ein Herz, ein wunderschön ausgeformtes Herz. Und dann gucken sie sich mal das Nordrheinische Gebiet an, das da südwestlich dranhängt. Das ist wie ein dicker Tumor, der an diesem Herzen dranhängt. Suchen sie sich mal ein Herz, das mit so einem Tumor schlagen kann."

Sprecherin:
Das ist ja fast makaber.

Sprecher:
Na, ja, wenigstens haben wir Westfalen nicht unseren Humor verloren – wie du hörst.

Sprecherin:
Humor? Ihr? Ich dachte ihr hättet überhaupt keinen Humor. Was ist denn, bitte schön, westfälischer Humor?

Sprecher:
Na, unseren berühmtesten Comedy-Experten aus Ost-Westfalen kennt ja wohl jeder. Selbst du. - Rüdiger Hoffmann. Na, klingelt’s jetzt? (Im Hintergrund Rüdiger Hoffmann bei einem Auftritt)

Gemüsehändler aus Rheine:
"An sich – westfälischer Humor ist ja sanfter. Wenn man das so westfälisch rüberbringt, ne? Wenn man früher sachte: "Du olle Krat!" Dat hört sich besser an wie: "Du blöder Arsch, ne! So nach dem Motto, ne? (Rüdiger Hoffmann)

Herr Schepper:
"Der westfälische Humor ist vergleichbar mit dem angelsächsischen. Nämlich durch die typische Untertreibung. "Alls met Maot, auk wenn man üöwerdriff!" Alles mit Maß, auch wenn man übertreibt."

Sprecher:
Der Rainer Schepper hat sogar ganze Bücher über unseren Humor geschrieben.

Herr Schepper:
"Da gibt es so einen schönen Witz. Wie also drei Bauern so zusammensitzen, kloppen Skat, was weiß ich, beim Herdfeuer oder in der Wirtschaft und einer sagt einen Satz und da gucken sich die anderen an und sagen: "Wat ne Quatermiäse, wat’n Kürklos." Da hat der also schon zuviel gesagt, mit einem Satz." (lachen)

Sprecherin:
Ein richtiger Reißer war das ja nicht.

Sprecher:
Na, find ick schon!

Sprecherin:
Na, aber ich bin ja auch keine Westfälin. ... Vielleicht muss ich einfach doch noch’n bisschen länger hier bleiben, um eure westfälische Seele zu verstehen.

Sprecher:
Joa, mh.

Sprecherin:
Aber sag‘ mal - fühlst du dich denn eigentlich als Westfale?

Sprecher:
Tja, das ist so’ne Sache, ne? Kümmt drouw an! Wir legen uns ja nicht gern fest. Volkskundler wie Christiane Cantouw zerbrechen sich schon lange den Kopf darüber, was unser westfälisches Bewusstsein sein soll.

Frau Cantouw:
"Die Leute fühlen sich glaube ich eher als Münsterländer, Sauerländer oder Siegerländer, denn als Westfalen. Wohingegen, wenn man dann über die Region hinauskommt, dann ist schon noch irgendwie der Westfale als Bewusstsein irgendwo da, wobei da nicht Bilder abrufbar sind, die für alle gleich sind."

Sprecherin:
Ihr seid aber ganz schön kompliziert.

Sprecher:
Ja, ich geb dat ja zu, aber gerade weil wir hier so viele Regionen haben, haben wir auch viele schöne Bräuchen und Sagen.

Befragte Personen:
"Bei uns im Sauerland ist es so, dass wir Altweiberfastnacht, dass die Kinder da immer rumgezogen sind, das tun die hier wahrcheinlich auch, und haben dann früher auf Platt gesungen: "Wir ham gehört ihr häwt geschlackt." Ich kann das jetzt nicht mehr so. Und dann: "Lass das Messer sinken, bis mitten in den Schinken." Und dann kriegte jeder so ein Stück Fleisch oder Wurscht ab." / "Ja, früher ging das ja: Ne schwarze Katze über kalte Klinken ging, weiß ich von meiner Tante auch. Die sachten immer, kalte Klinken, dann is der Tod nich weit, ne? Da schwörten die dann drauf, ne?"/ "Spökenkieker giewt ja. Dat war früher ein, nannte man so die, so die manks nich richtig wies worden wär ein Spökenkieker."

Frau Cantouw:
"Oft sind das Leute, die negative Ereignisse vorausgesagt haben. Manchmal sind das Ereignisse, die Jahrzehnte später eingetreten sind, wie Brände, Kriege, Tod von bestimmten Personen und auch manchmal genaue Todesumstände – Details auch, und diese Details sind auch so eingetreten."

Sprecherin:
Ganz schön schaurig…

Sprecher:
Tja, sag mal, kennst du eigentlich die Droste?

Sprecherin:
Annette von Droste-Hülshoff?

Sprecher:
Ja, just die.

Sprecherin:
Wieso – kommt die auch aus Westfalen?

Sprecher:
Ja, und die hat auch daran geglaubt.

Sprecherin:
An Spökenkieker?

Sprecher:
Ja, und ihr Vater zum Beispiel, der soll ja auch einer gewesen sein. Also, der hatte dann, so nennt man das, das sogenannte zweite Gesicht.

Sprecherin:
Das klingt alles sehr spannend! Aber sag‘ mal, esst ihr Westfalen denn auch mal was? Ich meine außer Pumpernickel und westfälischem Schinken. Ich habe nämlich echt großen Kohldampf.

Herr Demming:
"Erftensupp, Erftensupp. Mit Wurst, mit Speck. Mit Inlage wäre das also."

Sprecherin:
Ach, mit westfälischer Mettwurst also.

Sprecher:
"Das hört sich ja so an, als ob du Schmacht hast, als ob du Hunger hast."

Sprecherin:
Ja, Riesenhunger.

Sprecher:
Ja, wolln wir was essen?

Sprecherin:
Ja, und was?

Herr Demming:
"Auf alle Fälle Erftensupp. Suarmoos ist auch eine feine Sache. Sauerkraut – Suarmoos."

Befragte Person:
"Wurstebrot und Leberbrot zu dieser Zeit jetzt. Im Winter Grünkohl mit Mettwurst, ja, ne? Dazu einen ordentlichen Koarn, ‘n Schwarzbrot mit Schinken, ne? Weißbrot."

Sprecher:
Siehste, wir haben noch was anderes, außer Pumpernickel und Schinken. Du hast doch... Ach, komm mit! Ich kenne da richtige Spezialisten für westfäölske Köeke. Die haben sogar das Siegel "Westfälisch genießen" bekommen.

Befragte Person:
"Der Westfale isst am liebsten deftigen Braten, lange im Ofen geschmort und knusprig ausgebacken und schöne Bratkartoffeln dazu. Brotzeit haben wir auch. Wir haben schönen Schinken dann dazu oder westfälisches Schmalz oder Mettendchen und dann schönes hausgebackenes Brot dazu."

Sprecherin:
Hmm, das klingt echt gut.

Sprecher:
Und hausgebrautes, leckeres urwestfälisches Bier dazu…

Sprecherin:
Also, wenn das wirklich so gut ist, dann bleib ich ja vielleicht sogar noch ein bisschen länger hier.

Sprecher:
Aha! Joa, joa.

Sprecherin:
Nicht wegen dir natürlich.

Sprecher:
So, so. Nur wegen der Mettwurst also ... (leise)

Fragen zum Text:

Was ist die Benrather Linie?
1. Ein Wanderweg in Westfalen.
2. Die Sprachgrenze zwischen dem Hoch- und Niederdeutschen.
3. Die Landesgrenze Nordrhein-Westfalens.

Wodurch zeichnet sich laut Rainer Schepper der westfälische Humor aus?
1. Durch Übertreibung.
2. Durch Untertreibung.
3. Durch den Gebrauch vieler Schimpfwörter.

Wer wird im Westfälischen als Spökenkieker bezeichnet?
1. Jemand, der nicht aus Westfalen kommt.
2. Jemand, der die Post anderer Leute liest.
3. Jemand, der schlimme Ereignisse voraussagt.

Arbeitsauftrag:
Hören Sie sich die Audiodatei an. Wie würden Sie das Westfälische Platt in ihren eigenen Worten beschreiben? Wie unterschiedet es sich vom Hochdeutschen, das Sie gelernt haben?

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