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US-Wahl

Wer hat für Trump gestimmt?

Die meisten Umfragen hatten nicht vorhersehen lassen, dass Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA gewählt werden würde. Wie es dennoch dazu kam, zeigt der Blick auf die Bevölkerungsschichten, die für ihn stimmten.

50 Prozent der US-Bevölkerung sind Frauen, 17 Prozent Hispanics, 13 Prozent Schwarze, fünf bis 10 Prozent Homosexuelle. All diesen Gruppen hatte Donald Trump im Wahlkampf massiv vor den Kopf gestoßen.

Die Stimmen von wütenden, weißen Männern, im Wahlkampf als Trumps Wählerbasis beschrieben, reichen allerdings nicht aus, um US-Präsident zu werden. 

Im Wesentlichen waren es sechs Bevölkerungsgruppen, die für ihn gestimmt haben.

1. Evangelikale Christen

Donald Trump ist zum dritten Mal verheiratet. Dennoch: Vor allem bei konservativen evangelikalen Christen konnte der 70-Jährige punkten.

2.  Ländliche Regionen

Washington ist weit weg. Bei einem Blick auf die Karte wird eines deutlich: Gerade in den ländlichen Regionen der USA konnte der Immobilienmogul aus New York Stimmen holen.

3. Weiße Amerikaner

Im Jahr 2050 wird die Hälfte der US-Bevölkerung nicht weiß sein. In vielen südlichen Staaten ist Spanisch schon jetzt die offizielle zweite Sprache. Das macht vielen US-Bürgern Angst: Gerade auch deshalb haben viele weiße Amerikaner für ihn gestimmt.

4. Die Ungebildeten

Je höher der Bildungsgrad, desto niedriger die Unterstützung für Trump. Viel geholfen hat das bei der Wahl nicht: Nur rund 16 Prozent der Amerikaner haben einen "Master" oder einen noch höheren Abschluss.

5. Heteros

Selbst Trumps frauenfeindliche Aussagen konnten nicht dafür sorgen, dass sich Frauen in großen Scharen von ihm abwandten. 42 Prozent der weiblichen Wähler haben für Trump gestimmt. Abgestraft wurde er von der LGBT-Community.

6. Wohlhabende

Entgegen der Voraussagen konnte Donald Trump bei Amerikanern mit niedrigem Einkommen nicht so sehr punkten. Gerade wohlhabende Amerikaner machten ihr Kreuz beim Republikaner.