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Fußball

Wer folgt den Bayern nach Berlin?

Beim DFB-Pokal-Knüller zwischen Stuttgart und Freiburg gibt es keinen Favoriten. Die Chancen stehen 50:50. Aber egal ob Württemberger oder Badener – alle fiebern dem Halbfinale entgegen.

Blick in das Berliner Olympiastadion (Foto: picture alliance)

Das Berliner Olympiastadion

Für den SC Freiburg wäre das Erreichen des DFB-Pokal-Endspiels in Berlin eine Premiere. Aber Trainer Christian Streich spielt die Bedeutung der Halbfinalpartie beim VfB Stuttgart am Mittwoch (17.04.2013, 20.30 Uhr MESZ) herunter, um den Druck von seinem Team zu nehmen. "Das ist ein ganz normales Spiel für uns", sagt Streich und weist auf die eigentlich höheren Ansprüche des deutlich finanzstärkeren schwäbischen Konkurrenten hin: "Für den VfB hat das Spiel eine andere Wichtigkeit, weil sie eher gewinnen müssen."

Beide Vereine haben sich zuletzt in der Bundesliga Selbstvertrauen geholt: Der Sportclub unterstrich beim 3:1 gegen Hannover 96 seine seit Wochen gute Form. Als Tabellen-Fünfter hat Freiburg sogar noch Chancen auf die Qualifikation für die Champions League. Stuttgart gewann am Wochenende gegen Borussia Mönchengladbach mit 2:0, ist in der Tabelle als Zwölfter aber weit hinter den Freiburgern.

Alles ist möglich

Trainer Bruno Labbadia schätzt die Chancen seiner Stuttgarter "50:50" ein. Die Geschlossenheit wird eine entscheidende Rolle spielen", sagte der Coach des VfB vor dem württembergisch-badischen Duell. "Eine geschlossene Mannschaftsleistung ist gegen Freiburg das A und O." Freiburg sei sehr gut drauf und besinne sich stets auf seine Stärken. Der VfB habe aber zuletzt "wieder Aufwind" bekommen. Laut Labbadia werden "es kleine Nuancen ausmachen", wer ins Finale einzieht. "Freiburg spielt in dieser Saison sehr, sehr gut mit hoher Intensität."

Der Stuttgarter Trainer Bruno Labbadia (l.) im Gespräch mit dem Freiburger Trainer Christian Streich (Foto: dpa)

Trotz aller Rivalität: VfB-Coach Bruno Labbadia (l.) und Freiburgs Trainer Christian Streich verstehen sich gut

Das könnte für Stuttgart ein großes Problem werden. Denn die Schwaben haben am Sonntag gespielt, die Freiburger bereits am Freitag, somit hatte der VfB zwei Tage weniger Zeit zur Regeneration. Aber das wollen weder Trainer noch Profis als Ausrede gelten lassen. Mittelfeldmann Christian Gentner betont: "Das muss uns egal sein." Schließlich winkt nach dem Final-Einzug des FC Bayern auch bei einer Niederlage in Berlin am 1. Juni 2013 das internationale Geschäft. Denn seit 1960 gibt es die Regel, dass sich der Gewinner des DFB-Pokals für die Europa League qualifiziert. Da der FC Bayern aber als Deutscher Meister bereits in der Champions League spielen wird, nimmt der unterlegene Pokalfinalist dessen Platz ein.

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