1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Kultur

Wenn die Euro-Blüten blühen

Seit der Einführung des Euro gibt es schon einige Fälle von Delikten mit falschen Geldscheinen und Trickbetrügereien. Doch die Verbreitung von Blüten von hoher Qualität blieb bisher glücklicherweise aus.

default

Während in Thüringen Kriminelle seit Jahresanfang verstärkt D-Mark- Falschgeld in Umlauf bringen, geraten auch in Bayern in einzelnen Fällen immer mehr Euro-Blüten im Umlauf. 44 Fälle von DM-Falschgeld deckte die Polizei in den ersten 8 Januartagen in Thüringen auf. Im ganzen Dezember waren es 81 Fälle. Kriminaloberrat Heiko Schmidt vom Landeskriminalamt (LKA) sagte, solange die Mark als Zahlungsmittel akzeptiert werde, würden vermutlich gezielt Falschgeld-Depots ausgeräumt.

Falscher geht's nicht

Der Euro kommt...

Scheine im Café

Bei den bayerischen Euro-Fälschungen wie auch andernorts handelt es sich nach Erkenntnissen des Landeskriminalamtes (LKA) in München bisher hingegen um Einzelfälle. In mindestens zwei Fällen seien die aus Farbkopierern stammenden Scheine nur einseitig bedruckt gewesen, teilte der Falschgeld-Experte beim LKA, Eduard Liedgens, mit. Der Euro-Beauftragte der bayerischen Polizei rechnet jedoch damit, dass schon bald Falschgeld von hoher Qualität in Umlauf gelangen werde. Er appellierte an die Verbraucher, sich das neue Geld genau anzuschauen.

Nach Angaben Liedgens' tauchte der erste gefälschte Euro-Schein schon am 27. Dezember auf. Ein Arbeiter fand die Blüte in einer Nürnberger Lagerhalle. Am 3. Januar bezahlte ein bisher unbekannter Mann im fränkischen Treuchtlingen in einer Bäckerei mit einem Fünf- Euro- und einem Zehn-Euro-Schein. Weitere Einzelfälle folgten. Das Verbreiten von Falschgeld gehört zu Verbrechen, die mit Haft bis zu 15 Jahren geahndet werden können.

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links