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Wissen & Umwelt

Wenn der Hase mit den Eiern ....

Braune Eier, weiße Eier und was haben Hühner damit zu tun? Spielt die Gefiederfarbe eine Rolle? Und was um aller Welt unterscheidet Hasen von Kaninchen? Ein paar Sachen, die Sie zu Ostern wissen müssen!

Nicht das Gefieder entscheidet

So einfach ist das nicht mit der Eierschalenfarbe. Am Gefieder der Hühner lässt sich jedenfalls nicht ableiten, welches Ei später im Eierbecher landen wird. Züchter halten sich da eher an folgende Faustregel: die Ohrscheiben der Hühner entscheiden über die Farbe des Eis. Ohrscheiben? Ja! Diese kleinen Hautläppchen, die sich unter den Ohren der Hühner außen am Kopf befinden.

Sind diese weiß, so wird auch ein weißes Ei gelegt, sind sie dagegen rot, kommt ein braunes Ei heraus. Aber auch hier gibt es Ausnahmen: so legt das aus Südamerika stammende Araucana-Huhn - unabhängig von den Ohrenschalen - grüne Eier. Verantwortlich dafür ist ein Stoff aus der Galle: dieser gelangt in den Legedarm und färbt dort die Eierschale grün.

Bei den Hühnern hierzulande entsteht - biologisch gesehen - die braune Farbe der Schale durch ein Zusammenspiel aus Gallenfarbstoff und färbenden Pigmenten aus dem roten Blutfarbstoff, die sich außen auf dem Kalk der Schale ablagern.

Der Ursprung der Schalenfarbe liegt allerdings ganz woanders und zwar in den Genen der Hühner. Dort ist die Information festgeschrieben, welche Farbe die Schale des gelegten Eis haben wird.


Hase oder Kaninchen?

Sind die Eier schließlich kunterbunt eingefärbt, werden sie in Deutschland - das ist allgemein bekannt - vom Osterhasen in den Körbchen platziert und versteckt.

Wobei nicht alles Hase ist, was über die Wiese hoppelt und was wir gerne Hase nennen. Auch wenn es eigentlich Kaninchen sind. Schon äußerlich, auf den ersten Blick, sind die beiden gut zu unterscheiden. Kaninchen wirken klein und gedrungen, bringen gerade einmal zwei Kilo auf die Waage und haben kurze Ohren.

Feldhasen dagegen sind groß, etwa 70 cm lang und bis zu fünf Kilo schwer. Sie sind und schlank und an ihren langen Ohren, den Löffeln sowie an ihren kräftigen Hinterbeinen, den Keulen, gut zu erkennen.

Die einzelgängerischen Feldhasen sind als Nestflüchter bekannt und werden bereits mit Fell und sehend geboren. Kaninchen leben im Gegensatz dazu in großen Kolonien. Ihre Jungen kommen nackt und blind zur Welt und gelten als Nesthocker.

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