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Wirtschaft

Weniger Erwerbstätige im Winter

Die Zahl der Erwerbstätigen ist - wie im Winter üblich - im ersten Quartal dieses Jahres zurückgegangen. Mit 42,4 Millionen lag sie aber noch 0,7 Prozent über dem entsprechenden Wert des Vorjahres.

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes stieg damit die Zahl der Berufstätigen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 275.000 Menschen oder 0,7 Prozent, wie die Behörde in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Gegenüber dem Vorquartal sank die Zahl der Erwerbstätigen jedoch um 579.000 Menschen (minus 1,3 Prozent). Das war der höchste Rückgang zum Jahreswechsel seit 2010.

Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, ergab sich ein geringer Zuwachs gegenüber dem Vorquartal von 21.000 Personen. Der Anstieg der Gesamterwerbstätigenzahl gegenüber dem Vorjahresquartal ist den Angaben zufolge im ersten Quartal 2015 erneut überwiegend auf die Dienstleistungsbereiche zurückzuführen.

Die Zahl der abhängig Beschäftigten erhöhte sich im ersten Quartal 2015 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 354.000 Menschen (plus 0,9 Prozent) auf 38,08 Millionen Personen. Die Zahl der Selbstständigen sank im selben Zeitraum um 79.000 Menschen (minus 1,8 Prozent) auf 4,34 Millionen. Das war den Angaben zufolge der niedrigste Stand seit 2005.

ul/wen (epd, dpa)