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Reise

Weltraumtourismus

Gut 16 Monate nach dem Absturz des Raumschiffs "SpaceShipTwo" hat das Luftfahrtunternehmen Virgin Galactic ein Nachfolgemodell vorgestellt. In zwei Jahren könnten die ersten Touristen damit abheben.

Vor ausgewählten Gästen stellte Firmengründer Richard Branson in einem Hangar in Mojave (Kalifornien) das neue Raumflugzeug vor. Seine Enkelin taufte das Flugzeug mit einer Milchflasche auf den Namen "Unity".

Nun beginne die Testphase, an deren Ende das erste kommerzielle Raumfahrprogramm der Menschheitsgeschichte stehen werde, erklärte Unternehmensgründer Richard Branson. Möglichst schon 2018 soll "Unity" Touristen ins All bringen, wo ihre Passagiere in etwa 100 Kilometern Höhe sechs Minuten Schwerelosigkeit erleben können sowie einen exklusiven Blick auf den blauen Planeten Erde.

Das neue Raumschiff, das seit 2012 gebaut und getestet wurde, ähnelt äußerlich stark seinem Vorgänger "SpaceShipTwo". Es war am 31. Oktober 2014 bei einem Testflug über der Mojave-Wüste im US-Bundesstaat Kalifornien abgestürzt. Dabei kam ein Pilot ums Leben, ein weiterer wurde schwer verletzt. Branson hatte bereits am Tag nach dem Unglück betont, er werde trotz des "schrecklichen Rückschlags" an seinen Plänen für privaten Weltraumtourismus festhalten.

Hunderte Interessenten haben bereits eine Reise reserviert und dafür eine Anzahlung auf den erwarteten Ticketpreis von 250.000 Dollar (knapp 200.000 Euro) geleistet. Auf der Warteliste stehen Medienberichten zufolge Prominente wie der Physiker Stephen Hawking, Hollywoodstar Leonardo DiCaprio und der kanadische Popsänger Justin Bieber.

at / is (afp)