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Kultur

Weltgrößter Jiddisch-Kongress in Trier

Das achte internationale Symposium für jiddische Studien in Deutschland hat am Montag in Trier begonnen. Der bis Mittwoch dauernde Kongress sei der der weltweit größte für diese Sprache, sagte der Trierer Jiddistik-Professor Simon Neuberg am Montag der Nachrichtenagentur epd. Es hätten sich dreißig Wissenschaftler aus dem In- und Ausland sowie mehr als hundert Teilnehmer angemeldet.

Die Vorträge zu sprachwissenschaftlichen, kulturgeschichtlichen und literarischen Themen werden auf Deutsch und Jiddisch gehalten. Die Hochschule veranstaltet das Symposium im jährlichen Wechsel mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Erstmals beteiligt sich das Symposium in diesem Jahr an den "Jüdischen Tagen in Schweich", die von der Volkshochschule in der dortigen Synagoge veranstaltet werden. Unter dem Titel "Polyn – Eine untergegangene Welt" werden in Schweich außerdem 56 Bilder des Fotografen, Schriftstellers und Journalisten Alter Kacyzne (1885-1941) gezeigt, der in den 20er Jahren für eine New Yorker Zeitung das jüdische Leben in Polen dokumentierte.