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Ostmitteleuropa

Weltbank: Gründung eines Unternehmens dauert in der Slowakei zu lange

Bratislava, 31.5.2004, RADIO SLOWAKEI IS, deutsch

Laut der Weltbank dauert die Gründung einer Firma in der Slowakei sehr lange und fordert mehr Amtshandlungen, als es in den entwickelten Ländern weltweit üblich ist. Ein slowakischer Unternehmer braucht ungefähr 52 Tage, um alles nötige zu erledigen. Er hat insgesamt neun Amtshandlungen zu absolvieren. In den OECD-Ländern braucht man dafür durchschnittlich nur 25 Tage. Dies geht aus Angaben der Weltbank hervor. (..)

Von den Nachbarländern scheint Tschechien das "bürokratischste" Land zu sein, weil der Start eines Unternehmens 88 Tage beansprucht.

Die Weltbank wirft der Slowakei auch die lange Dauer von Konkursen und anschließenden Eigentumsausgleichen der verkrachten Firmen vor. Das Konkursverfahren dauert in der Slowakei länger als 4 Jahre. In Tschechien ist diese Frist noch länger – mehr als 9 Jahre. Die Durchschnittsdauer der Konkursverfahren in den OECD-Ländern ist dagegen kürzer als 2 Jahre.

Die in- und ausländischen Unternehmer haben so mit vielen Hindernissen zu kämpfen. Auch die geringe Flexibilität des Arbeitsmarktes erschwert die Unternehmens-Aktivitäten. Der Schutz der Arbeitnehmer in der Slowakei ist nämlich einer der strengsten weltweit. (fp)

  • Datum 01.06.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/588I
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