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Kultur

Weltälteste Gelehrtengesellschaft in Halle

Mit einem Festakt begeht ab Mittwoch (19. Juni 2002) die "Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina" ihr 350-jähriges Bestehen im anhaltinischen Halle. Die gemeinnützige Gesellschaft fördert naturwissenschaftlichen und medizinischen Nachwuchs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit internationalen Forschungs-Stipendien. Bis zu 1000 Mitglieder widmen sich in etwa 30 Ländern dem Austausch von Wissen.

"Ad-hoc-Kommissionen" der Forschungs-Gesellschaft dienten aber auch dazu, Probleme wie die Verbreitung des BSE-Erregers und infektiöser Krankheiten frühzeitig an politische Entscheidungsträger zu dokumentieren, teilte die Generalsekretärin der Akademie, Jutta Schnitzer-Ungefug, in einem Interview DW-WORLD mit.

Gründer der "Leopoldina" in Schweinfurt war der Stadtarzt J. L. Bausch. 1678 durch Leopold I. zur kaiserlichen Akademie ernannt, verlagerte die "Leopoldina" 1878 ihren Sitz dauerhaft nach Halle. Nach eigenen Angaben ist sie die "weltälteste dauerhaft existente naturforschende Akademie".

Zum Festakt erwartet werden neben Bundespräsident Rau auch Mitglieder der traditionsreichen "Académie des Sciences Paris", der Londoner "Royal Society" und der Accademia Nazionale dei Lincei aus Rom. Namhafte Mitglieder der "Leopoldina", unter anderem Carl Djerassi als Erfinder der Antibabypille, sollen ebenfalls anwesend sein.

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  • Datum 18.06.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/2QnM
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