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Skispringen

Wellinger wieder auf dem Podest

Skispringer Andreas Wellinger verpasst seinen zweiten Weltcupsieg innerhalb einer Woche knapp. Und das, obwohl er beim Skifliegen in Oberstdorf einen neuen Schanzenrekord aufstellt.

Nach dem bisher weitesten Flug seines Lebens bejubelte der deutsche Skispringer Andreas Wellinger einen neuen persönlichen Rekord und seinen vierten Podiumsplatz im WM-Winter. Beim Skiflug-Weltcup in Oberstdorf segelte der 21-Jährige im ersten Versuch auf den Schanzenrekord von 234,5 Metern. Am Ende musste sich Wellinger vor 18.800 Fans nur dem Österreicher Stefan Kraft knapp geschlagen geben. "Ich habe lange nicht mehr so viel Adrenalin im Körper gehabt wie nach diesem Sprung. Es war grandios", sagte Wellinger über seinen Rekordsprung. "Ich habe schon oben gemerkt, dass der Sprung gut läuft. Aber dass es so weit geht, realisiert man erst ab 200 Meter."

Im zweiten Durchgang landete Wellinger nach 222,5 Metern. Kraft war mit Weiten von 227,5 und 218 Metern um 5,1 Punkte besser, weil er wegen schlechterer Bedingungen Gutschriften bekam. Dritter wurde Vierschanzentourneesieger Kamil Stoch aus Polen. "Für Andreas ist das ein toller Erfolg", lobte Bundestrainer Werner Schuster seinen Schützling Wellinger. "Er konnte den Wettkampf heute richtig genießen." Vor einer Woche hatte Wellinger das Weltcupspringen in Willingen gewonnen. Auch in Zakopane (2.)  und Wisla (3.) hatte er auf dem Podest gestanden.

Zwei weitere deutsche Springer kamen beim Skifliegen in Oberstdorf unter die Top Ten: Markus Eisenbichler wurde Achter, Richard Freitag Zehnter. "Das kann sich sehen lassen", fand Bundestrainer Schuster.

sn/to (dpa, sid)

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