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Aktuell Amerika

Weiteres Mitglied der "Texas Seven" hingerichtet

In den USA ist wieder ein Mitglied der berüchtigten Häftlingsbande "Texas Seven" hingerichtet worden. Sie hatte im Jahr 2000 mit der Flucht aus einem Hochsicherheitsgefängnis Aufsehen erregt.

Der 52-jährige Donald Newbury wurde nach Angaben der Justiz im US-Bundesstaat Texas mit einer Giftspritze getötet. Er war wegen Mordes an einem Polizisten zum Tode verurteilt worden.

Vollstreckt wurde die Strafe in Huntsville in Texas ganz in der Nähe des Hochsicherheitsgefängnisses, aus dem Newbury im Dezember 2000 mit sechs Mithäftlingen ausgebrochen war.

Spektakulärer Ausbruch

Die Bande hatte in dem Gefängnis eine Waffenkammer und mehrere Strafvollzugsbeamte überfallen und war dann in deren Uniformen geflohen. Auf der wochenlangen Flucht verübten die "Texas Seven" mehrere Raubüberfälle. Bei einem davon wurde der 29-jährige Polizist erschossen. (Das Artikelbild zeigt die Festnahme Newburys im Jahre 2001).

Das Gefängnis von Huntsville, in dem in Texas die Todesstrafe vollstreckt wird (Foto: AFP/Getty Images)

Das Gefängnis von Huntsville, in dem in Texas die Todesstrafe vollstreckt wird

Newbury ist bereits das dritte Bandenmitglied, das wegen des Mordes an dem Polizisten hingerichtet wurde. Drei weitere "Texas Seven"-Männer sitzen noch in Haft, das siebte Mitglied nahm sich bereits vor Jahren das Leben. Newbury hatte zugegeben, an dem Überfall beteiligt gewesen zu sein, bei dem der Polizist getötet wurde. Allerdings machte seine Verteidigung geltend, dass nicht klar sei, wer von den Ausbrechen die tödlichen Schüsse abgab.

Das oberste US-Gericht in Washington hatte es am Mittwoch abgelehnt, die Vollstreckung der Todesstrafe auszusetzen. Es war bereits die dritte Hinrichtung in Texas in diesem Jahr.

wl/gri (dpa, afp)