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Wirtschaft

Weiteres Gespräch vor Lokführerstreik

Noch gibt es eine winzige Hoffnung, den Streik noch abzuwenden. Bahn und Gewerkschaft GDL beraten wenige Stunden vor Beginn des Ausstands im Personenverkehr noch einmal. Mit dabei: ein renommierter Arbeitsrechtler.

GDL-Chef Claus Weselsky (Foto: Imago)

GDL-Chef Claus Weselsky

Vor dem neunten Lokführerstreik ist der Gesprächsfaden zwischen der Gewerkschaft GDL und der Bahn noch nicht ganz abgerissen. Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber kündigte im ARD-"Morgenmagazin" an, dass man "noch im Laufe dieses Tages" hinter verschlossenen Türen mit der GDL an einem Tisch sitzen werde.

Als Experte ist der frühere Richter am Bundesarbeitsgericht Klaus Bepler hinzugezogen worden, wie die Bahn bestätigte. Er war vor fünf Jahren federführend an den Urteilen beteiligt, mit denen das Bundesarbeitsgericht seine Linie zur Tarifeinheit änderte.

Austand verhindern

Zur Frage, ob der angekündigte Streik noch verhindert werden könnte, sagte Weber: "Das will ich nicht sagen, aber das ist unser Ziel." Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat bereits für Dienstagnachmittag ab 15.00 UHR MESZ zum Ausstand im Güterverkehr aufgerufen. In der Nacht zum Mittwoch ab 02.00 Uhr MESZ sollen dann auch die Personenzüge stehen bleiben. Das Streikende ist bislang offen und soll nach GDL-Angaben erst 48 Stunden vorher bekanntgegeben werden.

Zuvor hatte GDL-Chef Claus Weselsky zu erkennen gegeben, dass die Gewerkschaft bei einer Schlichtung zu ihren Bedingungen den angekündigten Arbeitskampf innerhalb von 12 bis 24 Stunden beenden könnte. Die inhaltlichen Fragen des Tarifkonflikts seien nicht unlösbar, sagte Weselsky.

ul/wen (dpa)