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Sport

Weitere Option auf WM-Tickets

Noch bis zum 30. November haben Fußballfans eine zusätzliche Chance auf die heiß begehrten Eintrittskarten zur WM 2006. Das Organisationskomitee bietet so genannte Optionstickets an.

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Optionsscheine auf WM-Tickets: Verkaufsphase läuft bis zum 30. November

Seit dem 2.11.05 können sich Interessierte in dieser fast einmonatigen zusätzlichen Verkaufsphase um entsprechende Optionsscheine bemühen.

Dabei handelt es sich um Karten, die von nationalen Verbänden, Sponsoren oder anderen Gruppen zurückgegeben werden. Diese sollen im Februar 2006 weitergeleitet werden.

Wie beim Fliegen

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Zu viele Ticketwünsche, zu wenig Karten

"Mit diesem Optionsticket-Programm verfolgen wir die Absicht, bei frei werdenden Kontingenten sofort feste Bestellungen zu haben", erklärte Horst R. Schmidt, der Vize-Präsident des WM-Organisationskomitees (OK).

Das Verfahren sei mit den Wartelisten im internationalen Flugverkehr vergleichbar. Schmidt: "Wenn jemand nicht erscheint oder sein Ticket zurückgibt, rückt automatisch eine Person über die Warteliste nach. Nach dem gleichen Prinzip wollen wir nun auch bei den WM-Tickets verfahren."

"Wollen voll besetzte Stadien"

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Unter www.FIFAworldcup.com können Interessenten jeweils für sich und drei Begleiter Options-Karten für bis zu sieben Spiele bestellen. Bezahlt und zugeteilt würden Tickets für nur ein Spiel, hieß es in einer OK-Mitteilung.

Erwerber der Options-Tickets können zusätzlich uneingeschränkt an allen weiteren Verkaufsphasen teilnehmen. "Unsere WM-Stadien sollen nicht nur ausverkauft, sondern auch voll besetzt sein", sagte OK-Präsident Franz Beckenbauer.

Um dies zu gewährleisten, werden die beantragten Options-Tickets per Auslosung in eine Rangfolge gebracht. Zugeteilt werden die rückläufigen Karten nach der dritten Verkaufsphase, die vom 12. Dezember 2005 bis 15. Januar 2006 ansteht. Vom 15. Februar bis 15. April 2006 soll es eine vierte Phase geben; und kurz vor der WM sollen ab 1. Mai 2006 die letzten Tickets angeboten werden.

Fünf Euro Gebühr fällig

Franz Beckenbauer, Fußball-Weltmeisterschaft 2006

OK-Chef Beckenbauer will voll besetzte Stadien sehen

Da dem WM-OK durch den zusätzlichen Optionsticket-Verkauf zum Wohle der Fans Mehrkosten entstehen würden, sei mit dem Antrag eine Gebühr von fünf Euro pro Person verbunden, hieß es vom OK. Diese könne nicht erstattet werden, wenn ein Ticket-Wunsch nicht erfüllt wird. (ms)

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