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Amerika

Weiter reichende Vorwürfe gegen Trump?

In den USA sorgen angebliche Geheimdienstinformationen über den künftigen US-Präsidenten Donald Trump für Schlagzeilen. Trump selbst spricht von "Fake News" - und einer "politischen Hexenjagd".

Besitzt der Kreml kompromittierendes Material über den zukünftigen amerikanischen Präsidenten Donald Trump? Um diese Frage geht es im Kern in Berichten des US-Senders CNN sowie anderer amerikanischer Medien. Danach seien der noch amtierende Präsident Barack Obama und auch sein designierter Nachfolger informiert worden, dass russische Geheimdienstler eigenen Behauptungen zufolge kompromittierendes Material über Trump besitzen.

Es soll sich um Informationen handeln, die zum einen Trumps Privatleben und zum anderen seine Finanzen betreffen. Behauptet wird ferner, dass während des Präsidentschaftswahlkampfes Mitglieder des Trump-Teams Kontakt zur russischen Regierung gehabt hätten. Entsprechende Vorwürfe wurden bereits in der Vergangenheit erhoben. Trumps Mitarbeiter haben dies stets geleugnet.

Geheimdienst-Briefing vergangene Woche 

Die Chefs der US-amerikanischen Geheimdienste, darunter Geheimdienstkoordinator James Clapper und FBI-Direktor James Comey, hätten Obama und Trump in der vergangenen Woche entsprechend informiert. Die Geheimdienste beriefen sich unter anderem auf Berichte eines gut vernetzten ehemaligen britischen Geheimdienstmitarbeiters, der laut amerikanischen Radio-Berichten im Auftrag von politischen Gegnern von Donald Trump recherchiert hat, welche Beziehungen Donald Trump und sein Wahlkampfteam zu Russland haben. Laut CNN werde die frühere Arbeit dieses Agenten von US-Geheimdienstmitarbeitern als vertrauenswürdig eingestuft. Die US-Bundespolizei FBI untersuche nun, ob die von dem Ex-Agenten gelieferten Informationen über Trump zuverlässig und korrekt seien.

Der künftige US-Präsident selbst äußerte sich über den Kurznachrichtendienst Twitter zu den Vorwürfen. Es handele sich um Falschinformationen: "Fake News - eine totale politische Hexenjagd", so Trumps Reaktion.

In der vergangenen Woche waren Obama und Trump vom US-Geheimdienst gebrieft worden über angebliche Versuche Russlands, die amerikanischen Präsidentschaftswahlen zu beeinflussen. Während die meisten Demokraten sowie Präsident Obama sich überzeugt zeigen, dass es diese Versuche von Seiten des Kremls gegeben hat, stellt Donald Trump diese infrage. Ihm ist es wichtig festzuhalten, dass selbst wenn es diese Versuche von russischer Seite gegeben hat, diese nicht den Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen beeinflusst hätten.

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