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Lernerporträts

Weisha aus China

Vieles in Deutschland war für Weisha seltsam: Leere Straßen und geschlossene Geschäfte am Sonntag, das Warten auf Termine bei Behörden und Banken. Aber mit der richtigen Einstellung machte ihr das nicht so viel aus.

Audio anhören 03:27

Weisha aus China

Name: Weisha

Land: China

Geburtsjahr: 1985

Beruf: Dozentin

Ich lerne Deutsch, weil …
ich Germanistik studiert habe. Über die Alexander von Humboldt Stiftung bin ich mit einem Bundeskanzler-Stipendium nach Deutschland gekommen.

Mein erster Tag in Deutschland war …
am 3. September 2017. Ich erinnere mich genau, dass es ein Sonntag war. Die Straßen waren wie leergefegt, die Geschäfte geschlossen. Es hatte aber ein Gutes: Ich konnte mich in aller Ruhe im Hotel von meinem langen Flug erholen.

Das ist für mich typisch deutsch:
Dass man überall einen Termin braucht: bei Behörden, bei Banken – selbst auf eine Eurocheck-Karte muss man eine Woche warten und bekommt sie nicht sofort.

Mein deutsches Lieblingswort:
Fernweh“. Im Chinesischen kennen wir so ein Wort nicht. Ich finde, dass es so ein schönes Wort ist, das genau das ausdrückt, was es bedeutet: in die Ferne zu reisen, um etwas Neues zu erleben.

Mein größter Wunsch oder Traum ist:
Dass mein Kind gesund zur Welt kommt. 

Mein Tipp für andere Deutschlerner:
Denkt nicht so viel über Fehler und Stereotype nach, die man über andere Kulturen vermittelt bekommt. Guckt auf die Gemeinsamkeiten statt auf die Unterschiede. Dann stellt ihr sicher fest, dass sich die Anderen doch nicht so sehr von den eigenen Landsleuten unterscheiden. Das gilt im Übrigen auch für die Deutschen.

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