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Deutschland verstehen

Wegweiser durch die Bildungslandschaft

Es gibt fast nichts, was man in Deutschland nicht studieren kann - oft auch auf Englisch. Alle Fächer sind auf Bachelor- und Masterstudiengänge umgestellt. Ein deutscher Studienabschluss wird daher weltweit anerkannt.

Studieren in Deutschland

Studieren in Deutschland

Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen, Kunst- und Musikhochschulen, Hochschulen in kirchlicher oder privater Trägerschaft oder Berufsakademien: Die Vielfalt des deutschen Hochschulsystems ist groß.

Vorlesungsbeginn an der Universität in Magdeburg

Vorlesungsbeginn an der Universität in Magdeburg

Seit der Gründung der ersten privaten Hochschule in Deutschland 1982 in Witten/Herdecke hat sich die Zahl der Einrichtungen vervielfacht: Im April 2008 gab es 71 staatlich anerkannte Hochschulen in privater Trägerschaft. Im Vergleich zu anderen Ländern ist das allerdings noch wenig. Die Entwicklung der privaten Hochschulen stehe in Deutschland erst am Anfang, meinen Experten - und sprechen daher von einem großen Wachstumsmarkt.

Elite und Exzellenz

Spitzenforschung fördern und die Qualität des deutschen Hochschul- und Wissenschaftsstandortes verbessern - das ist das Ziel der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Die Universität Karlsruhe, die LMU München, die TU München sowie die Universitäten Göttingen, Heidelberg und Konstanz sind für ihre Zukunftskonzepte ausgezeichnet worden. Diese "Eliteuniversitäten" werden in den nächsten fünf Jahren mit insgesamt jeweils 21 Millionen Euro pro Jahr gefördert. Daneben gibt es mehrere Graduiertenschulen, die in den kommenden Jahren mit zusätzlichen Geldern rechnen dürfen. Darüber hinaus geben zahlreiche Hochschulrankings Auskunft, welche Studiengänge man an welchen Hochschulen studieren sollte.

Gut und günstig

Anja Wohlfahrt studiert Technische Informatik an der Fachhochschule in Nordhausen

Anja Wohlfahrt studiert Technische Informatik an der Fachhochschule in Nordhausen

Mit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Anfang 2005 gibt es in Deutschland eine rechtliche Grundlage für die Erhebung von Studiengebühren. Etwa 500 Euro müssen die Studierenden - abhängig davon, in welchem Bundesland und an welcher Hochschule sie studieren - seitdem als Beitrag an die Hochschulen zahlen. Für ausländische Studierende aus den so genannten Nicht-EU-Ländern ist außerdem ein Betrag von 150 Euro fällig. Die Hochschulen erhalten diese Betreuungsgebühren, um die Studiensituation für die ausländischen Studierenden zu verbessern. Einige Hochschulen nutzen die Gebühren beispielsweise dafür, um Studienstrategiekurse speziell für ausländische Studierende anzubieten.

Dicke Service-Pakete

Für einen gelungenen Hochschulstart muss nicht nur die Auswahl des Studiums wohl überlegt sein, auch die Rahmenbedingungen müssen stimmen. Damit sich auch ausländische Studierende in ihrem Alltagsleben in Deutschland zurechtfinden, gibt es für dieses Klientel ein vielfältiges Angebot, das von Fragen bei der Wohnungs- und Jobsuche bishin zur Rechtsberatung alles umfasst. Spezielle Programme wie etwa das Programm "Families for friends" des Deutschen Studentenwerks bemühen sich darum, die ausländischen Studierenden in deutsche Familien zu integrieren. Auch die akademischen Servicestellen an den jeweiligen Hochschulen sind eine wichtige Anlaufstelle für ausländische Studierende.

Internationale Studierende ausdrücklich erwünscht

Biomedizinerin Tzutzuy Ramirez Hernandez stammt aus Mexiko

Biomedizinerin Tzutzuy Ramirez Hernandez stammt aus Mexiko

Ein wichtiges Ziel der deutschen Hochschulpolitik ist es, die Zahl der ausländischen Studierenden zu erhöhen. Bisher liegt der Anteil an deutschen Hochschulen bei ungefähr 17 Prozent. Inzwischen gibt es an den Hoch- und Fachhochschulen viele Studienangebote, die sich direkt an ausländische Studierende richten. Unter den mehr als 12.000 Studienmöglichkeiten hat der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) etwa 650 "International Programmes" ausgewählt, die ausschließlich auf Englisch stattfinden.

Autorin: Antje Allroggen
Redaktion: Hartmut Lüning

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