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Wirtschaft

Weg frei für HRE-Verstaatlichung

Der Bund hat die wichtigste Hürde für die geplante Verstaatlichung des Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate genommen. Bei der außerordentlichen Hauptversammlung am Dienstag in München erreichte der Bund mit seinem Anteil von 47,3 Prozent die Mehrheit der anwesenden Stimmen und kann damit die geplante Kapitalerhöhung durchbringen. Insgesamt waren 74,11 Prozent der Stimmrechte bei der Hauptversammlung anwesend. Da der Bund für die Kapitalerhöhung auf die einfache Mehrheit angewiesen ist, war die Präsenz bei der Hauptversammlung entscheidend. Bei dem Aktionärstreffen will sich der Bund eine Kapitalerhöhung von bis zu 5,6 Milliarden Euro genehmigen lassen. Vom Kauf der neuen Aktien sollen alle anderen Aktionäre ausgeschlossen sein, so dass der Bund einziger Käufer wäre und sich somit eine Mehrheit von mindestens 90 Prozent sichern kann. Damit kann er dann die restlichen Aktionäre ohne größere juristische Probleme durch ein sogenanntes Squeeze Out herausdrängen.