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Amerika

"Washington Post" empfiehlt John Kerry

Neun Tage vor den Präsidentschaftswahlen in den USA hat mit der "Washington Post" eine weitere renommierte Tageszeitung eine Wahlempfehlung für den demokratischen Herausforderer John Kerry abgegeben. Nach Abwägung aller Fakten habe Kerry mit seiner Entschlossenheit, die mit Klugheit und Aufgeschlossenheit gepaart sei, einen größeren Anspruch auf das Vertrauen der Nation als der amtierende Präsident George W. Bush, schreibt das Blatt am Sonntag (24.10.2004).

Kerry habe hat nach Meinung der "Washington Post" alle Voraussetzungen, um die USA in Zeiten von Gefahr zu führen. Außerdem könne er den Staatshaushalt besser verwalten und sei seit langem ein Anwalt für den Umweltschutz. Nach Angaben des Fachblatts "E & P" haben inzwischen 70 US-Zeitungen mit einer Auflage von zwölf Millionen Exemplaren eine Wahlempfehlung für Kerry abgegeben, 58 für Bush (Auflage: 7, 1 Millionen). Bush wird dafür kritisiert, dass er im Irak-Krieg Verbündete bei Seite geschoben und alle guten Ratschläge für Nachkriegspläne im Irak ignoriert habe. Dass Bush keinen Rat außerhalb seines engsten Kreises suche und nicht bereit sei, auch das Unerwartete zu erwarten oder neue Tatsachen anzunehmen, seien gefährliche Züge eines Präsidenten - vor allem eines Präsidenten zu Kriegszeiten.