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Kultur

Was passiert im Schlaf?

Rund ein Drittel seines Lebens verschläft der Mensch. Bei 75 Lebensjahren sind das immerhin 25 volle Jahre. Dennoch gibt der Schlaf der Wissenschaft immer noch Rätsel auf.

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Auch einen Mittagsschlaf in Ehren, soll niemand verwehren

Fest steht, dass sich der Bedarf an Schlaf mit dem Alter ändert. Ein Säugling braucht noch etwa 16 Stunden Schlaf am Tag. Ein Kleinkind kommt bereits mit 10 bis 12 Stunden aus. Ein junger Erwachsender benötigt noch etwa acht Stunden. Ältere Menschen schlafen häufig zwischen fünf und sechs Stunden.

Mehrere Schlafphasen

Im Laufe der Nacht verändert sich die Gehirnaktivität. Der Schlaf wird deshalb in vier verschiedenen Stadien eingeteilt. Stadium I beschreibt das Einschlafstadium mit leichtem Dämmerschlaf. Im Stadium II folgt ein bereits tieferer, aber immer noch leichter Schlaf. Im Stadium III und IV befindet man sich im Tiefschlaf. Alle vier Stadien werden jede Nacht vier- bis sechsmal durchlaufen. Jeder Schlafzyklus dauert etwa 90 Minuten.

1953 entdeckten zwei amerikanische Forscher, dass jeder Mensch in der Tiefschlafphase die Augen schnell hin und her bewegt. Das vierte Schlafstadium wird deshalb auch REM-Phase (Rapid Eye Movement) genannt. Wird ein Schläfer in der REM-Phase geweckt, so berichtet er oft, dass er gerade geträumt hat. Die REM-Phase wird deshalb auch als Traumschlaf bezeichnet. ddp/(fro)