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Geschichte

Was damals geschah: April 1968

Rudi Dutschke wurde in Berlin von einem Attentäter durch drei Schüsse lebensgefährlich verletzt. Der Auslöser heftiger bundesweiter Demonstrationen.

Die Atmosphäre im Westberlin 1968 war wie in vielen deutschen Großstädten aufgeheizt: Studierende rebellierten gegen die Autorität von Staat, Universität und Elternhaus. Marxistische Theorien, Jean-Paul Sartre und die Philosophen der "Frankfurter Schule" lieferten das Gedanken-Futter für eine neue, kritische Intelligenz.

Rudi Dutschke war einer der führenden Köpfe der deutschen Studentenproteste und der Außerparlamentarischen Opposition (APO). Er engagierte sich gegen die Notstandsgesetze und gegen den Vietnamkrieg. Die APO und der SDS (Sozialistischer Deutscher Studentenbund) erschütterten durch neue Protestformen und medienwirksame Aktionen die innenpolitischen Verhältnisse der jungen Bundesrepublik.

1968 dann verübte der mutmaßlich rechtsgerichtete Hilfsarbeiter Josef Bachmann ein Attentat auf Dutschke. Der Studentenführer überlebte die Schüsse schwer verletzt. 1979 verstarb Rudi Dutschke an den Spätfolgen des Anschlags im dänischen Aarhus.

Hören Sie Gustav Heinemann, damaliger Justizminister und späterer Bundespräsident, in einer Rundfunkerklärung zum Attentat auf Rudi Dutschke.

Audio anhören 03:17

Gustav Heinemann zum Attentat auf Rudi Dutschke

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