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"Was bleibt vom Sozialstaat"

Bonn - Das Deutsche Programm von DW-RADIO hat am Mittwoch, 29. September, mit einer öffentlichen Podiumsdiskussion im Bonner Funkhaus die Sendereihe "Klartext" gestartet.

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Journalisten und Wirtschaftswissenschaftler diskutierten mit Moderator Stefan Dege (M.) über Hartz IV, die aktuellen Einschnitte im Gesundheitswesen und hohe Arbeitslosenzahlen


Das Thema: "Was bleibt vom Sozialstaat". Journalisten und Wirtschaftswissenschaftler diskutierten mit Moderator Stefan Dege über Hartz IV, die aktuellen Einschnitte im Gesundheitswesen und hohe Arbeitslosenzahlen.

Hilmar Schneider vom Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit, kritisierte, dass Deutschland seine Probleme zu lange ignoriert habe. Er forderte unter anderem, dass Menschen mit einfachen Fähigkeiten wieder Beschäftigungen mit einem niedrigen Einkommen annehmen. Hans Nakielski, Redakteur der DGB-Zeitschrift "Soziale Sicherheit" hielt dagegen, dass Streichungen vor allem die weniger Verdienenden treffen würden, Themen wie die Vermögenssteuer in solchen Diskussionen aber ausgespart würden.

Boris Augurzky vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung sah eine große Belastung des Sozialstaates im demographischen Wandel und plädierte für einen Anstieg des Renteneinstiegalters von 60 auf 65 Jahre. Für die Wiedereinführung der 40-Stunden-Woche sprach sich Joachim Westhoff, Chefredakteur des Bonner General-Anzeigers, aus. Man solle "lieber länger arbeiten als Löhne zu kürzen".

DW-RADIO sendet "Klartext" am Mittwoch, 6. Oktober, um 18.10 Uhr.
  • Datum 04.10.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/5drG
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Martina Bertram

T +49.228.429-2055 martina.bertram@dw.com