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Kultur

Was bisher geschah

Ein Rückblick auf den Nachfolgestreit in Bayreuth

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Der fintenreiche Kampf um die Nachfolge Wolfgang Wagners ist fürs Erste beendet.

Seit fast 50 Jahren steht "der alte Wagner" an der Spitze der Festspiele in Bayreuth. Von 1951 an hatte er zusammen mit seinem Bruder Wieland das Werk seines Großvaters Richard Wagner (1813-1883) vom Ruch des Nationalsozialismus zu befreien versucht und den Festspielen zu Weltgeltung verholfen.

Seit dem frühen Tod seines Bruders im Herbst 1966 "regiert" Wolfgang als unumschränkter Alleinherrscher am "Grünen Hügel". 1973 wurde die von ihm selbst angeregte Stiftung rechtsfähig. Seit 1986 ist Wolfgang Wagner auch Alleingesellschafter der Bayreuther Festspiele GmbH.

Aus seiner erster Ehe mit Ellen Drexel gingen die Kinder Eva und Gottfried hervor. 1976 heiratete er seine zweite Frau Gudrun. Zwei Jahre später wurde die gemeinsame Tochter Katharina geboren.

Anfang 1999 hatte Wagner der Einleitung des Nachfolgeverfahrens durch den 24-köpfigen Stiftungsrat der Bayreuther Festspiele zugestimmt. In dem Gremium sind die vier Zweige der Familie Wagner mit jeweils einer Stimme vertreten. Bund und Land Bayern stellen mit je fünf Sitzen die größten Blöcke. Über je zwei Mandate verfügen die Stadt Bayreuth, der Bezirk Oberfranken, die Bayerische Landesstiftung, die Oberfranken-Stiftung und die Gesellschaft der Freunde von Bayreuth. Bei der Wahl der Leitung hat bis heute satzungsgemäß "bei entsprechender Qualifikation ein Mitglied der Familie Wagner" den Vorzug. Der Festivalleiter bekräftigte, dass er seine Zustimmung zum Nachfolgeverfahren unter der Maßgabe gegeben habe, den Zeitpunkt seines Ausscheidens selbst zu bestimmen.

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