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Volontariat 2017

Warum das DW-Volontariat besonders ist

Im Herbst 2017 ist der neue bilinguale Volontärs-Jahrgang der Deutsche Welle gestartet. Ramón García-Ziemsen, Leiter der Journalistischen Ausbildung, erklärt, auf was es ankommt.

Was ist am DW-Volontariat besonders?
Dass es die einzige konsequent bilinguale und multimediale Journalistische Ausbildung in Deutschland ist. Dass die DW  in 30 Sprachen arbeitet, von Hindu über Suaheli bis Portugiesisch. Einen solchen Fächer an Kulturen, Mentalitäten und Sprachen können vielleicht die Vereinten Nationen bieten, nicht aber ein anderes Medienhaus.

Das beschreibt jedoch nur die Rahmenbedingungen. Wodurch zeichnet sich die Ausbildung aus? 
Vermittelt wird klassisches journalistisches Handwerk, aber auch alles, von dem wir glauben, dass es morgen und übermorgen wichtig wird.

Gruppenfoto Neue Volotäre DW 2017-2019 (DW/P.Böll)

Seit September 2017 dabei: Der aktuelle Volontärs-Jahrgang der DW

Das heißt?
Das heißt: Wer nicht richtig recherchiert, kann kein Journalist werden, wer kein Interview führen kann, ebenso wenig. Dazu braucht es Technik: Fragetechnik, Recherche, Fact-Checking oder Nachrichtenschreiben. Aber wir versuchen auch, vorweg zu gehen. Auf der Suche nach online-basierten Erzählformen, egal ob es um digitales Storytelling auf einer klassischen Website geht, um die Suche nach neuen Formaten in sozialen Medien, Mobile Reporting, Virtual Reality oder Constructive Journalism. Ich glaube, dass wir, verglichen mit anderen Ausbildern, hier sehr viel zu bieten haben, weil die DW schon vor etlichen Jahren Online zum Kerngeschäft gemacht hat. Das findet sich natürlich im Curriculum wieder, und hier können wir auf einige Erfahrung zurückblicken.

Und wie sieht es mit neuen Formaten, kreativen Ideen aus?
Gerne. Überall und immer! Denn es geht um neue Wege in Digital Literacy. Und das kann man nicht einmalig in einem Seminar abhandeln; das läuft immer mit: Egal, was ich berichten, über was ich erzählen möchte, die erste Frage sollte immer sein, was kann ich anders machen, was kann ich besser machen als andere Journalisten. Und hier ist Spinnen gefragt - einerseits. Andererseits das Handwerk, die Haltung und die Fähigkeit, mit digitalen Tools souverän umgehen zu können.

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