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Ostmitteleuropa

Warschau unterbreitet EU erste Vorschläge zur Nutzung europäischer Hilfsmittel

- Probleme bei Verwaltung der Strukturfonds werden aber nicht ausgeschlossen

Warschau, 10.1.2002, PAP, poln.

Das Komitee für Europäische Integration hat am Mittwoch (9.1.) die erste Fassung des Nationalen Entwicklungsplans angenommen. In den nächsten Tagen soll der Plan an die Europäische Kommission weitergeleitet werden, teilte die Ministerin für Europa-Angelegenheiten, Danuta Huebner, mit.

"Das Dokument ist sehr wichtig, denn es wird über die Nutzung der EU-Hilfsmittel für die Jahre 2002-2003 entscheiden, also bis zum geplanten Datum des EU-Beitritts Polens", erklärte nach einer Sitzung des Komitees die stellvertretende Wirtschaftsministerin Ewa Freyberg auf einer Pressekonferenz. Wie sie sagte, enthalte der Plan auch einen ersten Vorschlag, in Polen ein funktionierendes System für die Nutzung der EU-Strukturfonds nach Beitritt unseres Landes zur Union zu schaffen. Ohne eine gute Vorbereitung auf die Nutzung dieser Fonds sei ein Nutzen daraus "kaum zu erwarten", so Ewa Freyberg. "Es gibt Prognosen, wonach Polen, wenn es die Mittel richtig nutzt, eine Beschleunigung des wirtschaftlichen Wachstumstempos um ein Prozent erreichen kann", fuhr sie fort.

Es gebe aber Gründe zu Beunruhigung, denn "obwohl es so aussieht, dass wir für die Vorbereitung auf die Nutzung der Strukturfonds zwei Jahre Zeit haben, so reicht diese Zeit dennoch nicht aus, um ruhig sagen zu können, dass es kein Risiko gibt. Das Risiko ist sehr groß."

An der endgültigen Fassung des Nationalen Entwicklungsplans werde im Wirtschaftsministerium bereits gearbeitet. Dieser Plan solle vor allem die vorrangigen Entwicklungsziele Polens beinhalten, die, wie Freyberg sagte, über die Entwicklung Polens und der polnischen Regionen für mindestens zehn Jahre entscheiden werden. (...). (TS)

  • Datum 10.01.2002
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