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Sport-News

Warriors brechen Siegrekord

Besser als Jordan & Co. - das ist im Basketball eine Auszeichnung, die sich die Golden State Warriors nun erarbeitet haben. Das Team knackt eine NBA-Bestmarke. Auch der Play-Off-Gegner für Dirk Nowitzki steht jetzt fest.

Die Golden State Warriors haben den historischen NBA-Siegrekord der Chicago Bulls und Basketball-Legende Michael Jordan verbessert. Der Meister der nordamerikanischen Basketball-Profiliga gewann am Mittwoch zum Abschluss der Hauptrunde mit 125:104 gegen die Memphis Grizzlies und feierte damit den 73. Sieg im 82. Spiel. Chicago hatte mit Jordan 1995/96 eine zuvor unerreichte Bilanz von 72:10-Erfolgen aufgestellt.

Ein Glückwunsch von höchster Stelle folgte umgehend: "Gratulation an die Warriors, eine großartige Gruppe von Jungs auf und abseits des Felds. Wenn jemand den Rekord der Bulls brechen musste, bin ich froh, dass sie es sind", sagte US-Präsident und Chicago-Bulls-Fan Barack Obama zu dem neuen Rekord der Warriors.

Im letzten Spiel vor den Playoffs zeigte Warriors-Superstar Stephen Curry (Foto) erneut eine Gala-Vorstellung. Der wertvollste Spieler der vergangenen Saison erzielte 46 Punkte und versenkte zehn Dreipunktewürfe. Damit traf Curry in dieser Spielzeit 402 Versuche aus der Distanz - kein anderer Profi der NBA-Geschichte hat bislang nur die Marke von 300 erfolgreichen Dreiern geschafft. "Die Jagd auf den Rekord hat unseren Fokus aufrechterhalten. Wir waren schon im Playoff-Modus", sagte Curry. "Die letzten zwei Wochen waren physisch sehr anstrengend." Die Warriors treffen in der ersten Runde der am Samstag beginnenden Playoffs auf die Houston Rockets und sind der Topfavorit auf die Meisterschaft.

Die Dallas Mavericks und ihr deutscher Superstar Dirk Nowitzki gehen als Sechster der Western Conference in die Play-offs und treffen nun auf die drittplatzierten Oklahoma City Thunder. Die Atlanta Hawks um Nationalspieler Dennis Schröder verloren bei den Washington Wizards mit 98:109 und verspielten damit die Chance auf Rang drei im Osten. Die Hawks schließen als Vierter ab und bekommen es nun mit Rekordmeister Boston Celtics (5.) zu tun.

jk,sw (sid,dpa)