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Ostmitteleuropa

Warnstreik im polnischen Bergbau

- Bergleute drohen mit Generalstreik im Dezember

Warschau, 17.11.2003, PAP, poln.

Die Belegschaft von einem Drittel aller Bergwerke in Oberschlesien hat sich heute an einem von der Gewerkschaft Solidarnosc organisierten Warnstreik beteiligt. In den übrigen Bergwerken fanden lange Kundgebungen statt, nach denen die Arbeit wiederaufgenommen wurde.

Der Warnstreik begann um sechs Uhr morgens und soll in allen Schichten fortgesetzt werden. Die Arbeitsaufnahme soll erst am Dienstag (18.11.) nach einer 24-stündigen Arbeitspause erfolgen. (...)

Die Kumpel fordern vor allem ein annehmbares Programm für die Restrukturierung des Bergbaus in Polen, die Aufrechterhaltung der Arbeitsverträge sowie der Rentenansprüche der Beschäftigten. Ferner fordern sie die Erhaltung der vier Bergwerke, die nach den Plänen der Regierung in der nächsten Zeit geschlossen werden sollen.

Die heutige Streikaktion soll eine Warnung und gleichzeitig ein Signal für die Regierung darstellen, der nach den Worten von Dominik Kolorz, des Vorsitzenden der Gewerkschaft Solidarnosc in der Schwarzkohle Gesellschaft, eine Frist von drei Wochen eingeräumt wurde, um Verhandlungen zu führen, die zu einer Einigung führen. Falls dies nicht gelingen sollte, droht Dominik Kolorz mit einem Generalstreik, der für Anfang Dezember 2003 geplant ist. (...) (Sta)

  • Datum 17.11.2003
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  • Permalink http://p.dw.com/p/4LRB
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