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Filme

Warhol, Dschingis Kahn und die Neue Sachlichkeit

Die Ausstellungstipps führen diese Woche nach Mallorca, Wien, Istanbul und New York. Der Altmeister der Popart ist gleich zwei Mal vertreten.

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Andy Warhol I - Werke auf Mallorca

Anlässlich des 20. Todestages von Andy Warhol (1928-1987) im Jahr 2007 zeigt das Es-Baluard-Museum in Palma auf Mallorca eine Ausstellung mit 114 Werken des amerikanischen Pop-Art-Künstlers. Noch bis zum 14. Januar sind unter anderem von ihm entworfene Plattencover - etwa für "The Velvet Underground" oder die "Rolling Stones" - und Magazintitel zu sehen. Die aus Privatsammlungen in den USA, Italien und Spanien stammenden Exponate dokumentieren das Leben und Werk des Künstlers von 1957 bis zu seinem Tod. Gezeigt werden auch Warhol-Porträts von namhaften Fotografen.

Andy Warhol mit Bekanntem, undatierte Aufnahme, Copyright: Dino Pedriali

Andy Warhol mit Bekanntem, undatierte Aufnahme, (c) Dino Pedriali

Andy Warhol II - "Popstars" in der Albertina Wien

Zwischen Glanz und Melancholie, Spontanität und Inszenierung, Originalität und serieller Wiederholung schillern die Porträts von Popstars, die der amerikanische Pop-Art-Künstler Andy Warhol (1928-1987) schuf. Die Albertina Wien zeigt nun in einer Sonderausstellung unter dem Titel "Andy Warhol: Superstars" bis 18. Februar 2007 rund 60 Zeichnungen und Original-Collagen des Künstlers, der selbst zum Superstar wurde. Mehr als die Hälfte dieser Arbeiten mit Porträts von Mick Jagger bis Michael Jackson aus den Jahren 1975 bis 1986 ist erstmals öffentlich zu sehen: Die Bilder stammen aus dem Nachlass des Künstlers, den die New Yorker "Andy Warhol Foundation for the Visual Arts" aufarbeitet. Weitere Leihgaben stammen zumeist aus privaten Sammlungen.

Dschingis Khan in Istanbul - Kulturgeschichte der Mongolei

Einen Einblick in die Kulturgeschichte der Mongolei der letzten 800 Jahre bietet die Ausstellung "Dschingis Khan und seine Erben - Das Weltreich der Mongolen", die vom 7. Dezember an im Sakip-Sabanci-Museum in Istanbul gezeigt wird. Zu den 600 Exponaten aus Museen in Europa und der Mongolei gehören Malereien und Skulpturen, Alltagsgegenstände und Handschriften, wie ein Brief des Mongolenherrschers Gasan an Papst Bonifatius VIII. von 1302. Buddhistische Götterstatuen und Figuren sind ebenso darunter wie von Palastmalern angefertigte Herrscher-Porträts aus der Yuan-Dynastie des 14. Jahrhunderts. Die Ausstellung, die in Istanbul bis zum 8. April 2007 zu sehen ist, entstand in Kooperation mit der Kunst- und Ausstellungshalle Bonn, des Staatlichen Museums für Völkerkunde München und dem Kunsthistorischen Museum Wien.

Die Neue Sachlichkeit im New Yorker Metropolitan Museum

Unter dem Titel "Glitter and Doom: German Portraits from the 1920s" zeigt das New Yorker Metropolitan Museum rund 40 Gemälde und 60 Arbeiten auf Papier. Deutlich werden soll, wie die Künstler der Zeit während des politischen, sozialen und wirtschaftlichen Aufruhrs der Weimarer Republik die so genannte Neue Sachlichkeit entwickelten: Einen nüchternen, zynischen und fast grausamen Blick auf die Mitmenschen. Zu sehen sind bis zum 19. Februar unter anderem Werke von Max Beckmann, Otto Dix, George Grosz, Ludwig Meidner und Christian Schad. Die Bilder sind Leihgaben aus einer Anzahl deutscher Museen und Privatsammlungen. (kas)

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