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Aktuell Europa

Waldbrand wütet auf Zypern

Während der Sommer sich in der Mitte Europas noch nicht durchgesetzt hat, leiden die Menschen in Griechenland und Zypern unter einer Gluthitze. Auf der Insel tobt zudem ein Waldbrand.

Auf der Mittelmeerinsel Zypern wütet ein großer Waldbrand. Die Flammen bedrohen mehrere Dörfer in der Region Solea-Evrychou am Fuße des Berges Troodos. Wie der staatliche Rundfunk berichtete, wurde der Brand nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr versehentlich von einem Jungen entfacht.

In der Region ist es um die 40 Grad heiß und extrem trocken. Touristische Gebiete sind derzeit von den Flammen nicht bedroht. Zur Unterstützung der zyprischen Feuerwehr schickte Griechenland zwei Löschflugzeuge (Artikelbild) auf die Insel. Israel hilft sogar mit drei Maschinen, zudem sind neun zyprische Hubschrauber im Einsatz.

Brand auf Rhodos unter Kontrolle

Auf der griechischen Insel Rhodos gelang es der Feuerwehr, einen Waldbrand unter Kontrolle zu bringen. Wie Reporter örtlicher Medien berichteten, wurden in der Region der Ortschaft Apolakkia etwa 2500 Hektar Wald und landwirtschaftlich genutztes Land zerstört. In Griechenland herrschen zurzeit Temperaturen um die 40 Grad. Die Thermometer in Athen zeigten bereits am Montagmorgen Werte über 30 Grad an. Mit einer leichten Abkühlung und Höchsttemperaturen von nur noch um die 36 Grad werde erst ab Mittwoch gerechnet, sagten Meteorologen im griechischen Fernsehen.

Ein Kind trinkt (Foto: Imago)

Der Onkel Doktor rät: Bei Hitze vilel trinken

Hohe Luftbelastung

Gleichzeitig ist die Luft schlecht, zumal in den Ballungsgebieten Windstille herrscht. Die Ozonwerte überschritten am Sonntag mit 240 Mikrogramm pro Kubikmeter die Alarmgrenze deutlich. In den Städten wurden am Wochenende klimatisierte Räume für Menschen geöffnet, die zuhause keine Klimaanlage haben. Ärzte rieten den Menschen, viel Wasser und keinen Alkohol zu trinken und sich an schattigen Orten aufzuhalten.

wl/stu (dpa)