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Hitze

Waldbrand in Spanien bedroht Nationalpark

Im südspanischen Andalusien gefährden Waldbrände einen bedeutenden Nationalpark. Dort leben viele gefährdete Tiere. Hunderte Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

Hohe Temperaturen und Trockenheit sorgen in Spanien für erhöhte Waldbrandgefahr. Im Süden des Landes ist ein bedeutendes Schutzgebiet gefährdet. Ein Waldbrand hat schon den Nationalpark Doñana in Andalusien erreicht. Der Vizechef der andalusischen Umweltschutzbehörde, José Fiscal, sagte im Fernsehen, die Flammen loderten im Gebiet von Moguer. Nach Behördenangaben wurden mindestens 1850 Menschen in Sicherheit gebracht, viele von ihnen auf einem Campingplatz.

Nationalpark mit seltenen Tieeren

Das Schutzgebiet ist ein Biosphärenreservat der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) und eine Touristenattraktion. Mit seinen Sümpfen, Pinienwäldern und Dünen ist der Nationalpark an der Atlantikküste eines der schönsten Naturreservate Europas. Es beherbergt mehrere gefährdete Tierarten, darunter den Iberischen Luchs und den Spanischen Kaiseradler sowie Hirsche und Hunderttausende seltene Vögel wie Kraniche und Flamingos.

Spanien Waldbrände im Donana National Park (Getty Images/AFP/C. Quicler)

Die anhaltende Dürre begünstigt das Ausbreiten des Feuers

Die spanischen Behörden haben eine militärisch-zivile Operation gestartet, um das Feuer einzudämmen. Dafür sind auch mehrere Löschflugzeuge und Hubschrauber im Einsatz. Die derzeit in Spanien herrschende Dürre begünstigt die Ausbreitung von Bränden. Im benachbarten Portugal gab es vor einer Woche 64 Tote bei Waldbränden, die erst am Donnerstag gelöscht werden konnten.

wo/kle (afp, ape, rtre)

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