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Aktuell Amerika

Waldbrände und extreme Hitze in Kalifornien

Im Norden von Los Angeles breiten sich große Waldbrände aus, angetrieben von extremer Sommerhitze und starken Winden. Mittlerweile steht eine Fläche von mehr als 8000 Hektar Land in Flammen.

Über weiten Teilen von Los Angeles hängt dicker, schwarzer Rauch. Verantwortlich dafür sind starke Waldbrände im Norden der US-Metropole. Die "Sandfeuer" genannten Brände waren am Freitag in der Nähe von Santa Clarita, rund 65 km von Los Angeles entfernt, entflammt.

Rund 900 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen. Doch angesichts heftiger Winde und Temperaturen von 41 Grad Celsius, welche eine ausgetrocknete Vegetation zur Folge haben, breiteten sich die Feuer rasch aus.

Medien berichten von einem Todesopfer

Häuser wurden bislang zwar nicht zerstört, hunderte Anwohner hatten aber vorsichtshalber die bedrohten Wohngebiete verlassen. Für die Betroffenen wurden Notunterkünfte eingerichtet, zehn Straßen für den Verkehr gesperrt. Die Behörden warnten außerdem vor dem gesundheitsschädlichen Rauch.

Möglicherweise kam ein Mann durch die Feuer ums Leben. Nach Medienberichten war ein Mann in einer der Evakuierungszonen tot in seinem Auto aufgefunden worden. Die Polizei untersuche nun die näheren Umstände, hieß es.

Schon Ende Juni hatten schwere Buschfeuer in Kalifornien rund 175 Kilometer nördlich von Los Angeles mehr als 100 Gebäude vernichtet. Der Bundesstaat an der trockenen Westküste der USA kämpft seit Jahren mit extrem hohen Temperaturen und Wasserknappheit.

cw/fab (dpa, rtre)