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Europa

Wahlkampf gegen den Frust

Die ukrainische Sängerin Ruslana spricht in ein Megaphon beim Wahlkampf 2004 während der Orangenen Revolution in der Ukraine (Foto: AP)

Am 17. Januar wählt die Ukraine einen neuen Präsidenten - zum ersten Mal seit der Orangenen Revolution 2004. Damals, im Winter 2004, protestierten Zehntausende in Kiew friedlich gegen Wahlfälschungen. Eine von ihnen war die Sängerin Ruslana (im Bild), die nur kurze Zeit zuvor den Eurovision Song Contest für die Ukraine gewonnen hatte. Sie nutzte ihre Popularität für den Wahlkampf und die Revolution. Heute ist von der damaligen Euphorie nicht mehr viel zu spüren. Die einstigen Helden der Revolution sind zerstritten. Das Land steckt politisch und wirtschaftlich tief in der Krise. Viele Ukrainer sind von ihren Politikern enttäuscht, wollen gar nicht zur Wahl gehen. Ruslana, eine der Symbolfiguren der Orangenen Revolution, engagiert sich allen persönlichen Enttäuschungen zum Trotz wieder politisch:

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