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Aktuell Afrika

Wahlen in Zentralafrika verschoben

Auf dieser Abstimmung ruhen die Hoffnungen der Welt: Die Wahlen in der Zentralafrikanischen Republik sollen dem geschundenen Land endlich Frieden bringen. Doch jetzt wurde der geplante Termin gekippt.

Wahlkundgebung in Bangui am Mittwoch (Archivbild: SSOUF SANOGO/AFP/Getty Images)

Panzer und Plakate: Wahlkundgebung in Bangui am Mittwoch

Die für Sonntag geplante Präsidenten- und Parlamentswahl in der Zentralafrikanischen Republik ist um drei Tage verschoben worden. Die nationale Wahlbehörde begründete den Schritt mit organisatorischen Problemen, ohne dies näher auszuführen.

Rund zwei Millionen Stimmberechtigte sollen nun am 30. Dezember über die Zusammensetzung des Parlaments entscheiden. Parallel dazu ist die erste Runde der Präsidentenwahl angesetzt.

Gemetzel zwischen Christen und Muslimen

Die internationale Gemeinschaft sieht die Wahlen als wichtige Etappe, um zu Frieden und Demokratie zurückzukehren. Das Land wird von einem schweren Konflikt erschüttert, seit muslimische Rebellen im Frühjahr 2013 den christlichen Präsidenten François Bozizé gestürzt hatten.

Nach dem Putsch bekämpften sich Muslime und christliche Milizen. Beiden Seiten werden schwere Gewalttaten angelastet. Zentralafrika ist laut einem UN-Index das drittärmste Land der Welt.

jj/jm (dpa, rtr)