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Aktuell Afrika

Wütende Mengen stürmen US-Vertretungen

In Libyen und Ägypten stürmen Demonstranten Einrichtungen der USA. In Bengasi wird dabei ein Amerikaner getötet. Hintergrund ist ein islamfeindlicher Film, der in den USA produziert worden sein soll.

Nach Angaben aus libyschen Sicherheitskreisen feuerten die Angreifer mit automatischen Waffen auf das Konsulat in Bengasi. Außerdem schleuderten sie Granaten auf das Gebäude. Die libyschen Wachleute zogen sich angesichts der zahlreichen Demonstranten zurück. Ein Großteil des US-Konsulats brannte nieder.

Wütende Demonstranten auch in Kairo

#video#Stunden zuvor waren Hunderte Demonstranten vor die US-Botschaft in Ägyptens Hauptstadt Kairo gezogen. Die meisten Mitarbeiter hatten das Gebäude bereits verlassen, weil es zuvor Warnungen vor den Protesten gegeben hatte. Die Demonstranten stürmten auf das Botschaftsgelände, rissen die US-Flagge herunter und hissten eine schwarze Fahne mit einer islamischen Inschrift.

Die Arabische Liga übt ebenfalls Kritik

Die Arabische Liga verurteilte den Film und erklärte laut der ägyptischen Nachrichtenagentur Mena, darin werde der Prophet Mohammed "beleidigt". In dem Film, von dem Ausschnitte im Internet bei Youtube zu sehen sind, wird der Prophet Mohammed beim Sex gezeigt und es wird seine Rolle als Überbringer von Gottes Wort angezweifelt.

Das Video wird von einem ägyptischen Christen in den USA beworben. Wie es heißt, soll der Film in den USA von christlichen Kopten produziert worden sein.

haz/gmf (dapd, rtr, dpa)