1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Fußball

"Wölfe" und "Fohlen" jubeln

Borussia Mönchengladbach ist weiter auf Champions-League-Kurs. Gegen Hannover gewinnt die "Fohlenelf" verdient. Auch Wolfsburg darf jubeln. Die "Wölfe" siegen gegen Freiburg und bleiben erster Bayern-Verfolger.

Großer Jubel in Mönchengladbach! Patrick Herrmann erzielte beide Tore (43./75. Minute) und sorgte für einen verdienten 2:0 (1:0)-Sieg von seiner Borussia gegen Hannover 96. Die "Fohlenelf" verdrängte durch den Erfolg Bayer Leverkusen wieder vom dritten Tabellenplatz. In Hannover dagegen wird das Thema Abstiegskampf immer präsenter. Mittlerweile hat die Elf von Trainer Tayfun Korkut nur noch vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Hannover nicht mutig

Borussia Mönchengladbach begann engagiert und hatte zu Beginn leichte Probleme gegen die ordentlich gestaffelte Abwehrreihe der Gäste aus Hannover. Das Team von Trainer Lucien Favre agierte geduldig und kam zu Chancen: Raffael zielte knapp am Tor von Ron-Robert Zieler vorbei und auch Max Kruses Versuch landete nicht hinter der Torlinie. Die Gäste blieben in der Offensive meist wirkungslos, einzig Jimmy Briand tauchte zwischenzeitlich einmal im Strafraum von Borussen-Keeper Yann Sommer auf. Kurz vor der Pause wurden die Mönchengladbacher Angriffsbemühungen dann belohnt. Eine Flanke von Eden Hazard drückte Herrmann ins Tor - das 1:0.

In der zweiten Hälfte wurden die Gäste mutiger und intensivierten ihre Angriffsbemühungen. Joselu kam nach einem Abwehrfehler von Tony Jantschke überraschend an den Ball, schoss aber knapp am Tor vorbei. Wenig später köpfte Salif Sané aus kurzer Distanz auf das Mönchengladbacher Gehäuse, doch Sommer reagierte blitzschnell. Die Vorentscheidung hatte erneut der Torschütze auf dem Fuß. Nach einem Konter lenkte Herrmann den Ball auf das Tor, doch Zieler parierte glänzend. Besser machte es Herrmann wenige Minuten später als er das Spielgerät nach einer schönen Hereingabe von Max Kruse über die Linie bugsierte - 2:0, die Entscheidung.

Wolfsburg siegt im Schongang

Mann des Spiels: Wolfsburgs Kevin de Bruyne glänzt momentan als Torschütze und Vorbereiter.

Mann des Spiels: Wolfsburgs Kevin de Bruyne glänzt momentan als Torschütze und Vorbereiter

Gute Laune auch in Wolfsburg. Nach der beeindruckenden Vorstellung gegen

Inter Mailand am vergangenen Donnerstag

hat der VfL Wolfsburg auch gegen den SC Freiburg in der Bundesliga gewonnen. Das Team von Trainer Dieter Hecking feierte einen ungefährdeten 3:0 (1:0)-Erfolg und festigte damit den zweiten Rang. Den ersten Treffer erzielte Kevin de Bruyne (19. Minute). Für die Entscheidung sorgten Ricardo Rodriguez per Elfmeter (78.) und Maximilian Arnold (84.) im zweiten Durchgang.

De Bruyne erzielt die Führung

Die "Wölfe" waren von Beginn an die strukturiertere und zielstrebigere Mannschaft und drängten bereits in den Anfangsminuten auf die Führung. Einen ersten Warnschuss gab Josuha Guilavogui nach knapp zehn Minuten ab, doch Freiburgs Schlussmann Roman Bürki konnte den Ball abwehren. Die Gastgeber erhöhten weiter den Druck. Nach einer schönen Einzelleistung belohnte De Bruyne sein Team mit der 1:0-Führung. In der Folge wurde der Sportclub mutiger, die besseren Möglichkeiten gehörten aber weiterhin den Hausherren. Doch weder Stürmer Bas Dost, noch der Torschütze konnten das Leder im Freiburger Tor unterbringen. Gegen Ende der ersten Halbzeit musste dann aber auch Wolfsburgs Diego Benaglio sein ganzes Können abrufen - Christian Günter prüfte den Keeper aus rund 18 Metern. Kurze Zeit später hatte Marc Torrejon dann ebenfalls den Ausgleich auf dem Fuß, verfehlte das Tor aber knapp.

Entscheidung vom Punkt

Auch in der zweiten Halbzeit machten die Gastgeber weiter das Spiel. Nachdem Vieirinha zwei gute Möglichkeiten ungenutzt ließ, verflachte die Partie zunehmend. Wolfsburg machte nicht mehr als nötig und hielt die Gäste mit wenig Aufwand vom eigenen Tor fern. Die gut 26.000 Zuschauer im Wolfsburger Rund bekamen nicht mehr viel zu sehen. Einzig ein Freistoß von De Bruyne und ein Weitschuss von Oliver Sorg verfehlten das jeweilige Tor knapp und sorgten für ein wenig Aufregung. Die Entscheidung fiel in der 78. Minute als Ricardo Rodriguez einen berechtigten Elfmeter eiskalt im Freiburger Gehäuse versenkte. Bürki hatte zuvor De Bruyne im Strafraum zu Fall gebracht. Wenige Minuten vor Schluss erhöhte der eingewechselte Arnold, nach schöner Vorarbeit von De Bruyne sogar noch auf 3:0. De Bruyne war damit an allen drei Toren beteiligt. Der VfL festigt mit nun 53 Punkten den zweiten Tabellenplatz. Freiburg dagegen bleibt 17. und hat 22 Zähler auf dem Konto.

Bayern locker gegen Werder Bremen

Bereits am Samstag setzte sich Tabellenführer Bayern München leicht und locker mit 4:0 (2:0) bei Werder Bremen durch. Der FC Augsburg unterlag dem FSV Mainz 05 mit 0:2 (0:1). 1899 Hoffenheim setzte sich mit 3:0 (1:0) gegen den Hamburger SV durch. Hertha BSC und der FC Schalke 04 trennten sich 2:2 (1:1). Ein deutlicher Sieg gelang Eintracht Frankfurt mit dem 4:0 (2:0) gegen den SC Paderborn. Keine Tore gab es zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln. Das

Freitagsspiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem VfB Stuttgart

endete 4:0 (1:0).

Eine ausführliche Zusammenfassung der Samstagsspiele finden Sie

hier

.

Und wer noch einmal in die Sonntagspartien eintauchen will,

hier

geht es zum Liveticker.

Die Redaktion empfiehlt