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Wirtschaft

VW kommt gut voran

Dank seiner Rendite-Perlen Audi und Porsche hat Europas größter Autobauer Volkswagen 2014 abermals Bestmarken gesetzt. Mit vorläufig 12,7 Milliarden Euro Gewinn feiert VW einen neuen Rekord.

Bis 2018 will der Volkswagen-Konzern Toyota überholen und der größte Autobauer der Welt werden und kommt auf diesem Weg offenbar voran: Mit einem Gewinn von 12,7 Milliarden Euro vor Zinsen und Steuern (Ebit) und 202,5 Milliarden Euro Umsatz erreichten die Wolfsburger Bestwerte, teilten sie am Freitag mit. Der Überschuss stieg auf 11,1 Milliarden Euro - was im Jahresvergleich ein Plus von einem Fünftel ist, aber kein Rekord.

2012 hatten Sondereffekte aus der Porsche-Komplettübernahme den Nachsteuer-Gewinn auf fast 22 Milliarden Euro gehoben. Die Prognose für 2015 fällt wie im Vorjahr vorsichtig aus und umreißt nur einen Korridor. Die Dividende für 2014 soll um je 80 Cent auf 4,80 Euro je Stamm- und 4,86 Euro je Vorzugsaktie erhöht werden. Den Anteilseignern war mittelfristig allerdings eine höhere Quote versprochen worden.

Danke nach Ingolstadt und Zuffenhausen

Angeschoben wurde das operative Ergebnis nach Meinung von Experten erneut von den beiden Premiummarken Audi in Ingolstadt und dem Zuffenhausener Sportwagenbauer Porsche, die zusammen fast zwei Drittel des Gewinns einfahren. Hinzu kamen Einsparungen durch das neue Baukastensystem. Dagegen schwächelt die Hauptmarke VW, bei der neben hohen Investitionen in die neue Technik auch der Absatzrückgang in mehreren Regionen zu Buche schlagen. Konzernchef Martin Winterkorn hat deshalb ein Sparprogramm aufgelegt, um der Rendite auf die Sprünge zu helfen.

Für das laufende Jahr nimmt sich das Management im Kerngeschäft erneut eine operative Rendite in der Spanne zwischen 5,5 und 6,5 Prozent vom Umsatz vor. Der Konzernumsatz solle um bis zu vier Prozent steigen.

dk/ (dpa/rtr)