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Sport

Vorzeitiges Saisonende für Höfl-Riesch

Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch stürzt beim letzten Weltcup-Abfahrtsrennen der Saison schwer. Der Gewinn der Disziplin-Wertung ist nur ein kleiner Trost, denn der Traum vom Gesamtweltcupsieg ist geplatzt.

Maria Höfl-Riesch ist bei der letzten Abfahrt des Winters in Lenzerheide in der Schweiz schwer gestürzt. Die 29-Jährige landete im Fangzaun, wurde anschließend lange auf der Piste behandelt und dann mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Die Diagnose der Ärzte: Muskelfaserriss im Adduktorenbereich, schwere Schulterprellung, Verdacht auf eine Kapselverletzung am Ellenbogen. Damit ist die Saison für Höfl-Riesch schon vor den letzten drei Saisonrennen beendet und ihr Traum geplatzt, sich den Gesamtweltcup zu holen. Die Österreicherin Anna Fenninger, die bei der Abfahrt Sechste wurde, verdrängte Höfl-Riesch von der Spitze der Wertung. Der Tagessieg ging an die Schweizerin Lara Gut vor der Österreicherin Elisabeth Görgl und Fränzi Aufdenblatten aus der Schweiz. Ein kleiner Trost bleibt Höfl-Riesch. Die Kombinations-Olympiasiegerin von Sotschi holte sich trotz ihres Sturzes erstmals in ihrer Karriere die kleine Kristallkugel für die beste Abfahrerin der Saison.

Mayer gewinnt Rennen, Svindal die Kristallkugel

Die letzte Abfahrt der Männer gewann der Olympiasieger Matthias Mayer aus Österreich. Der US-Amerikaner Ted Ligety und der Italiener Christof Innerhofer fuhren zeitgleich auf Platz zwei. Der Norweger Aksel Lund Svindal wurde Fünfter. Der 31-Jährige stand bereits vor dem Rennen als Gewinner der kleinen Kristallkugel fest. Svindal verdrängte in der Weltcup-Gesamtwertung zwar den Österreicher Marcel Hirscher von der Spitze, konnte sich jedoch nicht entscheidend absetzen. Slalom- und Riesenslalomspezialist Hirscher hatte auf einen Start in der Abfahrt verzichtet.

sn/ck (sid, dpa)