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Fit & gesund

Vorsichtige Hoffnung - auf dem Weg zu neuen Alzheimer-Therapien

Der unter Experten als "Alzheimerjäger" bekannte Prof. Jens Pahnke aus Magdeburg, versucht wie viele seiner Forschungskollegen neue Substanzen für die Therapie zu finden. Und er ist fündig geworden - ausgerechnet bei einer uralten Heilpflanze, die in den Mittelmeerländern als Tee getrunken wird: Griechisches Eisenkraut.

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Bei Versuchen mit Mäusen gelang es damit, die für die Alzheimer verantwortlichen Ablagerungen im Gehirn zu beseitigen, das Gehirn praktisch zu "reinigen". Alzheimer ist allerdings bis heute nicht heilbar, und Experten gehen davon aus, dass dies auch noch eine Weile so bleiben wird. Medikamente können aber den Verlauf verlangsamen und abmildern. Die Medikamente wirken im Einzelfall unterschiedlich gut -bei einigen Betroffenen aber auch gar nicht. Allerdings sollte man auch bedenken, dass nicht jeder Patient aggressiv oder von Wahnvorstellungen heimgesucht wird. Viele werden im weiteren Verlauf zwar zu Pflegefällen, weil sie sich im Alltag nicht mehr zurecht finden und sich gefährden würden, leben aber in ihrer eigenen Welt oft einfach zufrieden. Wichtig ist, dass Begleiterkrankungen erkannt und effektiv behandelt werden. Wenn zum Beispiel zusätzlich Durchblutungsstörungen vorliegen, die das Gehirn ebenfalls beeinträchtigen, oder wenn die Demenz mit einer Depression verknüpft ist, die für den Betroffenen und seine Angehörigen mitunter belastender sein kann als die eigentliche Erkrankung.