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Sport

Vorjahressieger Coma geht in Führung

Bei der Rallye Dakar wirbelt die achte Etappe die Gesamtwertung der Motorradfahrer durcheinander. Der bisherige Spitzenreiter Joan Barreda erlebt einen schwarzen Tag.

Start der Motorrad-Fahrer zur 8. Etappe auf dem Salzsee von Uyuni. Foto: Getty Images

Start auf dem Salzsee

Das achte Teilstück der Motorradfahrer bei der Rallye Dakar über knapp 800 Kilometer von Uyuni in Bolivien nach Iquique in Chile hatte es in sich. Dauerregen hatte den eigentlich ausgetrockneten Salzsee von Uyuni unter Wasser gesetzt. Nach Protesten der Fahrer wurde die Etappe später als ursprünglich geplant gestartet. Das aufspritzende Salzwasser führte bei einigen Maschinen zu technischen Defekten. Den Tagessieg holte sich der chilenische KTM-Fahrer Pablo Quintanilla knapp vor dem Spanier Juan Pedrero Garcia auf einer Yamaha und dem Slowaken Stefan Svitko auf einer KTM. Für Quintanilla war es der erste Etappenerfolg bei der Dakar-Rallye. In der

Gesamtwertung

verbesserte er sich auf den dritten Rang. Neuer Spitzenreiter ist Vorjahressieger Marc Coma. Der spanische KTM-Pilot kam als Achter ins Ziel.

Ins Ziel gezogen

"Das war ein extremer Tag", sagte Coma. "Auf dem Salzsee war es eigentlich zu schwierig. Dazu noch die Höhe und die Kälte." Der bisherige Führende, Joan Barreda aus Spanien, musste sich wegen technischer Probleme an seiner Honda von seinem chilenischen Teamkollegen Jeremias Israel Esquerre ins Ziel ziehen lassen. Barreda verlor fast anderthalb Stunden und büßte damit alle Chancen auf den Gesamtsieg ein. Vier weitere Fahrer aus den bisherigen Top 20 der Gesamtwertung mussten das Rennen ganz aufgeben.

Die Autorennfahrer hatten am Montag einen Ruhetag. Nasser Al-Attiyah aus Katar führt in einem in Deutschland gebauten Mini die Gesamtwertung an.

sn/ck (afp, dpa, motorsport-total.com)

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