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Vorgestellt: Der Klang der Hoffnung

Die Musikdokumentation von Enrique Sánchez Lansch über Gustavo Dudamel und das „Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela“ war am 22. September 2008 im Rheinischen Landesmuseum in Bonn zu sehen.

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Gustavo Dudamel dirigiert das Simon Bolivar Orchestra

Das deutsche Auslandsfernsehen DW-TV präsentierte anlässlich des Beet­hovenfests Bonn am 22. September 2008 die Musikdokumentation „Der Klang der Hoffnung – The Promise of Music“. Zur Premiere ab 19.30 Uhr im Rheinischen Landesmuseum in Bonn begrüßte Erik Bettermann, Intendant der Deutschen Welle, unter anderem die Intendantin des Beethovenfests, Ilona Schmiel, und den Regisseur des Films, Enrique Sánchez Lansch. Durch die Veranstaltung führte DW-TV-Moderatorin Meike Krüger.

In der Musikdokumentation begleiten Sánchez Lansch und sein Team den charismatischen jungen Dirigenten Gustavo Dudamel und das „Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela“ von den Proben in Caracas bis zum Auftritt beim Beethovenfest 2007 in Bonn. Darüber hinaus erzählt der Film die Ge­schichte junger Musiker auf ihrem Weg aus Armut und Elend zu glanzvollen Auftritten auf großen Bühnen der Welt.

„Das ist tatsächlich ein Film über Wunder, die wirklich geschehen“, so Rolf Rische. Die von ihm geleitete Redaktion Gesellschaft & Unterhaltung bei DW-TV zeichnet – wie schon bei der preisgekrönten DW-TV-Reihe „Kent Nagano dirigiert Monumente der Klassik“ (DVD-Box, Arthaus Musik) – für die Projektleitung verantwortlich. Regisseur Enrique Sánchez Lansch hatte bereits bei erfolgreichen Musikdokumentationen Regie geführt: „Rhythm is it!“ (2004), „Sing um Dein Leben!“ (2005), „Das Reichsorchester“ (2007).

Produzent des Films ist die „Bernhard Fleischer Moving Images GmbH“ im Auftrag der Deutschen Welle und der Unitel classica in Kooperation mit dem ZDF.

DW-Intendant Erik Bettermann: „Klassische Musik ist ein exzellenter Bot­schafter Deutschlands in aller Welt und ein wesentlicher Aspekt europäi­schen Kulturguts. Der Film ‚Der Klang der Hoffnung’ fügt sich daher ebenso wie unser Engagement im Rahmen des Beethovenfests Bonn auf ideale Weise in den Kulturauftrag des deutschen Auslandsrundfunks ein.“

Die 220 Musiker des venezolanischen Jugendorchesters stammen aus allen Teilen des Landes. Die jüngsten sind 15, die ältesten 23 Jahre alt. Sie alle verdanken ihre musikalische Karriere dem „Sistema de Orquestas“, das 1975 von dem Dirigenten und ehemaligen Kulturminister José Antonio Abreu mit einer Handvoll Schülern in einer Tiefgarage gegründet wurde. Heute umfasst die Bewegung allein in Venezuela über 250.000 Kinder und Jugendliche in 150 Orchestern.

Der Dokumentarfilm „Der Klang der Hoffnung – The Promise of Music“ ist in Kürze auf DVD (Deutsche Grammophon) im Handel erhältlich.

September 2008

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Martina Bertram

T +49.228.429-2055 martina.bertram@dw.com