Vor Chinas Küste steht Öltanker in Flammen | Aktuell Asien | DW | 07.01.2018
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Schifffahrt

Vor Chinas Küste steht Öltanker in Flammen

Vor der Küste Ostchinas sind auf hoher See ein Öltanker und ein Frachter zusammengeprallt. Tausende Tonnen Öl stehen in Flammen, der Tanker droht zu sinken. Zu der 32-köpfigen Besatzung gibt es keinen Kontakt.

Die Seeleute würden vermisst, berichtete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Eine große Such- und Rettungsaktion sei angelaufen. Auf der Meeresoberfläche sei ausgelaufenes Öl zu sehen.

Der unter der Flagge Panamas fahrende Öltanker "Sanchi" war am späten Samstag rund 300 Kilometer östlich von der Jangtse-Mündung in der Nähe von Shanghai mit dem Frachter "CF Crystal" kollidiert. Der mehr als 270 Meter lange Tanker geriet in Schieflage und steht in Flammen.

Fast 140.000 Tonnen Öl geladen

Auf einem Foto, das das chinesische Staatsfernsehen im Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlichte, sind lodernde hohe Flammen auf dem brennenden Schiff und gewaltige dunkle Rauchwolken zu sehen, die in den Himmel steigen. Wie es heißt, hat der brennende Tanker fast 140.000 Tonnen Öl an Bord. Das Öl sollte aus dem Iran nach Südkorea transportiert werden.

Anders als der Öl-Tanker ist der unter der Flagge Hongkongs fahrende Frachter nicht in Gefahr. Das ebenfalls mehr als 200 Meter lange Schiff habe Getreide geladen, das aus den USA in die südchinesische Provinz Guangdong transportiert werden soll, heißt es.

Warum die beiden Schiffe kollidierten, ist noch unklar. An der Rettungsaktion im Ostchinesischen Meer ist neben mehreren Schiffen aus China auch Südkorea beteiligt.

haz/stu (dpa, afp, ap)