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Voodoo und nackte Tatsachen

Die Frage, ob die Türkei reif ist für die Europäische Union, beschäftigt die DW-WORLD-User sehr stark. Ebenso die US-amerikanischen Empfindlichkeiten beim Anblick nackter Haut.

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Auslandeinsatz der Bundeswehr

Wir wissen alle was die Abkürzung "NATO" bedeutet. Seit wann ist Afghanistan ein Land das unter dem Verteidigungs-Schirm der NATO fällt? Deutschland hat dort absolut nichts verloren. Die USA haben den Krieg vom Zaun gebrochen, sozusagen die Suppe gekocht. Nun sollten sie auch die Suppe auslöffeln. Deutschland gewinnt durch ihren Einsatz absolut nichts und haben keinen Grund den USA zu helfen, dies ist absoluter Blödsinn.

Eike Gramsch, Hawaii (USA)

Wenn die Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr aus dem Jahr 2002 als Ergebnis ausweist, dass ein Auslandseinsatz nicht länger als vier Monate dauern sollte, dann frage ich mich, warum nicht so entschieden wird. Es geht neben den friedenssichernden Einsätzen auch um die seelische Verfassung eines jeden einzelnen Soldaten. Die Nachsorge wird eh in jeder Hinsicht sehr teuer. Früher hieß es, der Soldat sei Bürger in Uniform. Die Bürger mit Volksauftrag im Parlament mögen auf ihre Mitbürger im Waffenrock besonders gut Acht geben.

Dr. Wolf C. Hofmann

Bezogen auf die Anzahl der jeweils eingesetzten Soldaten, dürfte die Anzahl der Selbstmörder bei der Bundeswehr um ein Vielfaches höher sein als bei der US-Army! Dies wäre die eigentliche, schreckliche News gewesen, der nachzugehen man sträflicherweise versäumt hat!

Erwin Itkin, Wien


EU-Beitritt der Türkei

Ich stimme Herrn Stoiber ausnahmsweise zu: Die Türkei ist nie ein Teil Europas gewesen; weder geographisch, noch kulturell, noch religiös oder sonstwie. Ein etwaiger Türkei-Beitritt, sprich ein Sanierungsfall Türkei, würde Europa wirtschaftlich und kulturell sehr überfordern. Wer dies übersieht, denkt und empfindet an der europäischen Wirklichkeit vorbei.

Stefan Tratsis

Die Türkei ist bei weitem nicht reif für die EU. Menschenrechte gibt es keine, Religionsfreiheit gibt es nicht, ungläubig sein ist verboten, Rassismus herrscht allerorten, Feindbilder gibt es en masse (Kurden, Iraker, Iraner, Israelis, Syrer, Griechen). Ein derart rückständiges Land würde Europa in seinen Friedensbemühungen um Jahrzehnte zurück werfen!

Chris von Luederitz

Nein und 100-mal nein. Die Türkei ist von Europa so fern, wie die Sonne von der Erde. Sie war, ist und wird nie reif dafür.

Dawid Hell


Haiti

Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Konflikt friedlich gelöst werden kann, zu groß sind die Gegensätze in der haitianischen. Gesellschaft. Habe selbst bis letztes Jahr über 22 Jahre dort gelebt und etwas Einblick bekommen in die sehr komplizierte "Mentalität". Kompromisse gibt es kaum, es ist immer ein entweder oder. Auch der starke Einfluss des Voodoo ist nicht hilfreich bei der Suche nach Lösungen, die unserem westlichen Denken entsprechen.

Norbert J. Bernd

Da ich seit Jahren in der Karibik lebe, arbeite und reise, habe ich die Mentalität der Menschen ein wenig genauer kennen gelernt. Ungleichheit, Vetternwirtschaft und Korruption sind derart selbstverständlich, dass wir Europäer es uns nicht im geringsten vorstellen können. Das andauernde Chaos auf Haiti ist meiner Meinung nach nur durch eine internationale Friedenstruppe zu lösen.

David Himmel, Guadeloupe


Nackte Haut im Fernsehen

Über die geradezu panische Angst, im amerikanische Fernsehen mal etwas nackte Haut zu sehen, kann man nur staunen, wenn man sich dazu die Gewaltorgien in jedem durchschnittlichen amerikanischen Serienkrimi bis hin zu Hollywood-Mega-Filmen vor Augen führt. Diese täglich gezeigten Gewaltszenen dürften doch wohl eher jugendgefährdend sein. Aber über (gute) Sitten und (doppelte) Moral lässt es sich wohl kaum mit einem durchschnittlichen US-Bürger streiten ...

Peter Brestrich

Ich glaube, das puritanische Gehabe der Amerikaner ist nur die extrem lächerlich anmutende Fassade ihrer Doppelmoral. Nach außen spielen sie die Tugendhaften und Korrekten, innerlich sind sie verkommen und faul. Es ist kein Wunder, dass in den USA so viele Psychiater gibt und dass die Amerikaner von klein auf zu ihrer Klientel gehören ...

Manfred Mertens, Santa Cruz (Bolivien)

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  • Datum 22.02.2004
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