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Filme

Von wild fegenden Klosterschwestern und anderen Ausstellungen

Wussten Sie, dass der Erfinder der Anti-Baby-Pille ein Kunstliebhaber war? Dass August Rodin eine berühmte Geliebte hatte? Und dass Adam schuld am Hausstaub ist? Nein? Abhilfe verschaffen die Ausstellungstipps.

Ausstellungstipps

Camille Claudel: L'Implorante, ca. 1893-1905

Camille Claudel: L'Implorante, ca. 1893-1905

Camille Claudel (1864-1943) war eine der bedeutendsten Bildhauerinnen ihrer Zeit, die lange im Schatten ihres Meisters und Liebhabers Auguste Rodin stand. Mit einer umfangreichen Retrospektive würdigt das Pariser Rodin Museum das außergewöhnliche Talent dieser Künstlerin, die die letzten 30 Lebensjahre in einer psychiatrischen Anstalt verbrachte. Unter dem Titel "Camille Claudel, eine Frau, eine Künstlerin" vereint das Museum mit rund 80 Marmor-, Gips- und Bronzeskulpturen sowie Zeichnungen die wesentlichen Arbeiten der Bildhauerin. Die Ausstellung dauert bis zum 20. Juli.

Nonne und Künstlerin: Karikaturen aus dem Kloster

Unter dem Titel "Mutter Geneviève Gallois, 1888-1962" zeigt das Museum Port Royal des Champs in der Nähe von Paris eine einzigartige Ausstellung: 150 Zeichnungen und Gouachen einer Nonne und Künstlerin, die mit viel Humor und Ironie das klösterliche Alltagsleben darstellen. Sie stellt ihre Mitschwestern beim Fegen, Bügeln und Beten dar, wobei die schwungvollen und minimalistischen Zeichnungen stets mit einem Text versehen sind. So ist neben einer wild fegenden Schwester zu lesen: "Hätte Adam nicht gesündigt, gäbe es nicht diesen ganzen Dreck unten den Möbeln." Bevor die junge Frau als 29-Jährige in den Benediktiner-Orden eintrat, hatte sich die ehemalige Kunststudentin zwischen 1911 und 1917 einen Namen als Karikaturistin gemacht. Die Ausstellung ist bis zum 7. Juli zu sehen.

Große Paul-Klee-Schau in der Wiener Albertina

Paul Klee: Blaumantel, 1940 (Foto: VBK Wien)

Paul Klee: Blaumantel, 1940

Eine Retrospektive des Werkes von Paul Klee (1879-1940) hat sich die Albertina in Wien vorgenommen. Vom 9. Mai bis zum 10. August zeigt das Museum zahlreiche Werke von einem der wichtigsten Künstler der klassischen Moderne. Die Bilder stammen größtenteils aus einer Schenkung des Erfinders der Anti-Baby-Pille, Carl Djerassi. Außerdem werden Leihgaben des Museum of Modern Art in San Francisco und anderer internationaler Sammlungen präsentiert.

Terrakotta-Krieger erstmals in Paris

Plakat zur Ausstellung 'Die Soldaten der Ewigkeit' (Foto: Pinacotheque)

Plakat zur Ausstellung 'Die Soldaten der Ewigkeit'

Erstmals sind die Terrakotta-Krieger aus Xian in Paris zu sehen. Unter dem Titel "Die Soldaten der Ewigkeit" zeigt die Pariser Pinacothèque rund 120 archäologische Fundstücke, die aus der Zeit der Qin-Dynastie (221 v. Chr. bis 206 v. Chr.) stammen. Unter den Exponaten befinden sich 20 Krieger der berühmten lebensgroßen chinesischen Tonarmee aus dem Grab des Ersten Kaisers Qin Shi Huangdi in Xian. Die ausgestellten Stücke, zum Großteil Gebrauchsgegenstände, stammen überwiegend aus dem Museum für Kunst und Geschichte der Provinz von Shaanxi. Die Ausstellung dauert bis zum 14. September.

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