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Politik & Gesellschaft

Von Madrid nach Rio

Zum Abschluss des katholischen Weltjugendtages in Madrid hat Benedikt XVI. dazu aufgerufen, den Glauben zu leben und in die Welt zu tragen. An dem sechstägigen Treffen nahmen junge Katholiken aus fünf Kontinenten teil.

Papst Benedikt XVI. auf dem Flugplatz Cuatro Vientos (Foto:

Papst Benedikt XVI. hat vor allem die Jugend dazu aufgefordert, den katholischen Glauben zu festigen und zu verbreiten. Dabei dürfe man Jesus nicht "auf seine eigene Weise" folgen, sondern müsse dies gemeinsam mit der Kirche tun, sagte der Papst am Sonntag (21.08.2011) während einer Freiluftmesse in Madrid.

Papst Benedikt XVI. mit Teilnehmern des Weltjugendtages 2011 in Madrid (Foto: dapd)

Papst Benedikt XVI. mit Teilnehmern des Weltjugendtages

Die Veranstaltung auf dem Flugplatz "Cuatro Vientos", an der gemeinsam mit rund eineinhalb Million Gläubigen auch das spanische Königspaar teilnahm, bildete den abschließenden Höhepunkt des katholischen Weltjugendtages. Am Ende der Messe kündigte Papst Benedikt XXVI. an, dass der nächste Weltjugendtag bereits 2013 in Rio de Janeiro stattfinden werde.

Eigentlich war der nächste Weltjugendtag für 2014 vorgesehen. Mit der Terminänderung soll verhindert werden, dass die Veranstaltung in Brasilien mit der Fußball-Weltmeisterschaft kollidiert, die 2014 ebenfalls in dem Land ausgetragen wird.

"Begeisterndes Glaubensfest"

Papst Benedikt XVI. im Papamobil inmitten der Gläubigen vor der Abschlussmesse (Foto: dapd)

Papst Benedikt XVI. im Papamobil inmitten der Gläubigen vor der Abschlussmesse

An der sechstägigen Veranstaltung hatten junge Katholiken aus fast 200 Ländern teilgenommen. Aus Deutschland waren nach Angaben der katholischen Bischofskonferenz vom Sonntag 16.500 Jugendliche und Junge Erwachsene sowie 20 Bischöfe nach Madrid gereist. Die Deutsche Bischofskonferenz und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend sprachen von einem "begeisternden Glaubensfest".

Die Jugendlichen seien auf der Suche nach einer gerechteren Welt und ihre weltweite Solidarität sei durch das Treffen gestärkt worden, sagte der katholische Jugendbischof Bernhard Haßlberger. Beeindruckt habe ihn dabei auch der Spaß der Jugendlichen am Glauben, so der kommissarische Leiter der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz.

Deutschlandbesuch im September

Heiligenstadt im Eichsfeld (Thüringen): Kirche St. Marien und Kapelle St. Anna

Heiligenstadt im katholischen Eichsfeld (Thüringen): Kirche St. Marien und Kapelle St. Anna



Im Eichsfeld, einer katholischen Region rund um Heiligenstadt im ansonsten mehrheitlich protestantischen Bundesland Thüringen, wurde am Sonntag ein Pilgerfeld für den bevorstehenden Papstbesuch gesegnet. Auf dem 20 Hektar großen Gelände will der Papst am 23. September eine Marienvesper halten, zu der rund 50.000 Teilnehmer erwartet werden. Noch laufen letzte Bauarbeiten - das Pilgerfeld an der Wallfahrtskapelle Etzelbach wird befestigt und es werden Wege für die Fahrt des Papamobils angelegt. Außerdem ist eine Tribüne für den Altar vorgesehen.

Stationen der Reise des Papstes nach Deutschland vom 22. bis 25. September sind auch Berlin und Freiburg. Auf dem Programm stehen neben Messen im Berliner Olympiastadion und auf dem Freiburger Flughafengelände eine Rede vor dem Deutschen Bundestag sowie eine Begegnung mit Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland im Erfurter Augustinerkloster.

Hartmut Lüning (dpa, epd, KNA)
Redaktion: Hajo Felten

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