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Kultur

Von Ötzi bis Warhol

Die Qual der Wahl: Museen in Europa zeigen Ötzis Leben in der Jungsteinzeit, die Rolle der Frau in der Antike, Portraits berühmter Künstler und Werke der Künstlerin Roni Horn.

Selbstporträt (Foto: Warhol Foundation)

Warhol, wie er sich selbst sah

Stute der nackten Aphrodite (Foto: AP)

Aphrodite, Göttin der Liebe

"Feierlichkeiten und Alltag im klassischen Athen" ist der Titel einer Ausstellung im Archäologischen Museum von Athen. Gezeigt werden rund 180 Statuen, Skulpturen und Alltagsgegenstände, die die Rolle der Frau in der Antike dokumentieren. Die Frau galt damals als Bürger zweiter Klasse. Trotzdem konnte sie am öffentlichen leben im antiken Athen teilnehmen und hinter den Kulissen Einfluss nehmen. Die Schau hat ihre Pforten bis Ende November geöffnet.

Berühmte Porträts

Die junge Jacqueline Kennedy (Foto:The Estate and Foundation of Andy Warhol)

Siebdruck von Andy Warhol

Die Kunsthalle Krems in Österreich bietet ihren Besuchern Einsichten in die Porträt-Kunst vom Beginn der Moderne bis in die Gegenwart. Zu sehen sind Werke von Paul Cézanne, Pablo Picasso, Andy Warhol, Georg Baselitz und Gerhard Richter. Die Ausstellung "Das Porträt im Wandel" zeigt bis 26. Oktober rund 180 ungewöhnliche Gegenüberstellungen.

Berühmte Wasserbilder

Die Arbeiten der Künstlerin Roni Horn werden als schlicht und zugleich komplex beschrieben. Das Museum Collection Lambert in Avignon präsentiert jetzt mehr als 120 Werke der 1955 geborenen Amerikanerin. Fotografien, Zeichnungen und Skulpturen aus drei Jahrzehnten. Darunter sind auch die berühmten Wasserbilder oder die Nahaufnahmen der französischen Schauspielerin Isabelle Huppert. Bis zum 4. Oktober sind die Werke von Roni Horn in Avignon ausgestellt.

Ötzi in Madrid

Die Mumie (foto: dpa)

Ötzi in Spanien

Der Gletschermann hat die Pyrenäen überquert und ist bis nach Madrid gelangt - zumindest als Replik. Im Regionalen Archäologischen Museum (MAR) in Alcalá de Henares nordöstlich der spanischen Hauptstadt ist noch bis zum 22. November eine Ausstellung rund um den Mann vom Hauslabjoch zu sehen. Im Mittelpunkt stehen eine Nachbildung der berühmten Mumie sowie der Kleidungsstücke und der Utensilien Ötzis. Ergänzt wird die Schau durch Fotografien und Filme, die den spektakulären Fund dokumentieren. Zudem verbindet eine Live- Webcam die Ausstellung mit dem Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen, wo der Mann aus der Jungsteinzeit konserviert wird. Er war vor rund 5000 Jahren im Alter von etwa 46 Jahren gestorben. Seine mumifizierte Leiche wurde 1991 nahe der österreichisch-italienischen Grenze gefunden. (cp/sam/dpa)

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